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- nimmt die [[Existenz]] von vier [[Element]]en an, quantitative Unterscheidung, die er dementsprechend im [[Raum]] verteilt\\ - nimmt die [[Existenz]] von vier [[Element]]en an, quantitative Unterscheidung, die er dementsprechend im [[Raum]] verteilt\\
- im [[Gegensatz]] zu [[Thales]] setzt er das Kalte und Feuchte als Wesenseinheiten in das [[Zentrum]] (wird zu [[Erde]] und [[Wasser]]), das Trockene und Warme - wird zu [[Feuer]] und Luft - an die Peripherie; so wird aus quantitativer eine qualitative [[Veränderung]]\\ - im [[Gegensatz]] zu [[Thales]] setzt er das Kalte und Feuchte als Wesenseinheiten in das [[Zentrum]] (wird zu [[Erde]] und [[Wasser]]), das Trockene und Warme - wird zu [[Feuer]] und Luft - an die Peripherie; so wird aus quantitativer eine qualitative [[Veränderung]]\\
-- alles [[Seiende]] körperlich → [[Aristoteles]] bemängelt dies: „Sie [die Hylozoisten] geben bloß die Elemente des Körperlichen an, nicht des Unkörperlichen, da es auch ein unkörperliches gibt.“ Es ist dieses Verfahren der Angleichung der Tatsachen der Erfahrung an die [[Theorie]], das wir bei Anaximenes vorfinden; ein gewisser [[Pragmatismus]], der zu Lasten des Systems geht. Deshalb setzt Anaximenes auch nicht das weltferne [[Apeiron]], sondern das allgegenwärtige Aer als [[Prinzip]], welcher aber auch unerschöpflich und unbeschränkt ist. \\+- alles [[Seiende]] körperlich → [[Aristoteles]] bemängelt dies: „Sie [die Hylozoisten] geben bloß die Elemente des Körperlichen an, nicht des Unkörperlichen, da es auch ein unkörperliches gibt.“ Es ist dieses Verfahren der Angleichung der Tatsachen der [[Erfahrung]] an die [[Theorie]], das wir bei Anaximenes vorfinden; ein gewisser [[Pragmatismus]], der zu Lasten des Systems geht. Deshalb setzt Anaximenes auch nicht das weltferne [[Apeiron]], sondern das allgegenwärtige Aer als [[Prinzip]], welcher aber auch unerschöpflich und unbeschränkt ist. \\
→ Die Luft ist in uns und um uns, ohne Luft können wir nicht existieren. Analog verhält es sich mit der Urmasse, dem unerschöpflichen Aer. Er ist sowohl außerhalb der [[Welt]], als auch in ihr, und ohne ihn kann die Welt nicht fortbestehen. Deshalb ist es Prinzip.\\ → Die Luft ist in uns und um uns, ohne Luft können wir nicht existieren. Analog verhält es sich mit der Urmasse, dem unerschöpflichen Aer. Er ist sowohl außerhalb der [[Welt]], als auch in ihr, und ohne ihn kann die Welt nicht fortbestehen. Deshalb ist es Prinzip.\\
- der große [[Fortschritt]] durch Anaximenes stellt sich dar durch die Einführung des [[Begriff#Begriffs]] der [[Verwandlung]]; hatte [[Anaximander]] den Ursamen nur als ein Ausfließendes beschrieben, so spricht Anaximenes von der Verwandlung der Stoffe selbst, also von einem Qualitätswechsel\\ - der große [[Fortschritt]] durch Anaximenes stellt sich dar durch die Einführung des [[Begriff#Begriffs]] der [[Verwandlung]]; hatte [[Anaximander]] den Ursamen nur als ein Ausfließendes beschrieben, so spricht Anaximenes von der Verwandlung der Stoffe selbst, also von einem Qualitätswechsel\\
 
anaximenes.txt (422 views) · Zuletzt geändert: 2017/07/12 17:42 von aerolith
 
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