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deutsch-italienischer_krieg

DEUTSCH-ITALIENISCHER KRIEG

1859
- ÖSTERREICH konnte sich auf der Bundesversammlung nicht durchsetzen; es erfolgte keine Unterstützung durch den Deutschen Bund - man sah keine Bedrohung für ein Mitgliedsstaat des Bundes und verweigerte die militärische Unterstützung, also mußte Österreich den Krieg allein führen
- endete mit dem Verlust der Lombardei → führte zur Verschärfung des innerdeutschen DUALISMUS, aber diese außenpolitische KATASTROPHE birgt innenpolitische Reformen in Österreich
- Finanzmisere

Frieden von Zürich

1859
- FRIEDEN im Sinne Frankreichs, denn die Lombardei fiel an FRANKREICH, Venetien bleibt bei Österreich, Savoyen und Nizza an das neue Königreich Italien
- der FELDHERR mußte schwere Niederlagen hinnehmen, die zu einem spürbaren Vertrauensverlust in das Haus Österreich führten

Folgen

- nach der Niederlage im Krieg in ITALIEN 1859 wurde Österreich reformiert:

  • GLEICHHEIT aller Staatsbürger vor dem GESETZ
  • neue Steuergesetzgebung
  • Religionsfreiheit

→ löste nicht den österreichischen Dauerkonflikt sich zwischen MODERNE - INDUSTRIALISIERUNG mit Vermassungseffekten - und Konvention - aristokratische Grundstrukturen - entscheiden zu müssen
- in der Folge dieses Krieges wurden die neoabsolutistischen Kräfte, v.a. BACH und Kempten, entlassen
- der REICHSRAT wurde aufgestockt und erhielt finanzpolitische Kompetenz

deutsch-italienischer_krieg.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:08 (Externe Bearbeitung)