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DÜRER

Albrecht Dürer

Selbstbildnis Dürersum 1500
Maler
- sucht nicht den national oder gar landschaftlich beschränkten AUSDRUCK der Volksrasse, sondern sein Ziel besteht darin, dem europäischen Problem von der deutschen Schauseite aus beizukommen (Ehl)
- verbindet symbolische und natürliche Bildlichkeit, d.i. eine Entfernung vom Starren → FORM der hierarchischen Malerei
- keine Farben → wird von ERASMUS mit Appelles verglichen, einem antiken Maler, der ebenfalls keine Farben benutzte
- wurde durch LUTHER von religiösen Zwängen befreit → er war bereit, aufgrund seines GLAUBENs die KULTUR auszurotten, doch Luther befreite ihn und setzte ihm die LIEBE über die Zerstörung;
- steht mit seiner KUNST dem italienischen Geschmack am nächsten und besitzt wegen der Verbreitung seiner graphischen Blätter auch eine entsprechende Popularität in Italien (HAUSER)
- im Todesjahr seiner Mutter, 1514, malte er Melancholia, worin ein schwarzgesichtiger Engel (melas chole), dessen Gesicht von schwarzer Galle verdunkelt, eine Verstimmung des Gemüts versinnbildlichend
- das magische Quadrat über dem Engel, die Tafel des Jupiter, zeigt jeweils 34, die umgekehrte ZAHL der Lebensjahre Dürers, der Stillstand der Welt (Wendt)

duerer.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:09 (Externe Bearbeitung)