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GEIST

- macht sich aller Weltgestalten in Erinnerung teilhaftig - Bloch über Hegel
- ein Wesen, das vermutlich immer eine Seele war, dem man aber persönliche Eigenschaften wie Aussehen, Wohnsitz, Namen verliehen hat (Breysig)
- bringt sich in Natur und Geschichte durch Erfahrung zum Bewußtsein → Gegenbilder sind Bedenken und Ergeben (Goethe)
- ich bin nur, wenn ich von mir weiß
- nicht abstrakt, da kein endliches und einzelnes Bewußtsein, sondern allgemein und konkret → gemäß der Idee Gegenstand seiend oder werdend
- kann nicht im Einzelgeist abgespiegelt sein → nur im Allgemeinen zu fassen, d.h. über das Konkrete
- ist die Tätigkeit, die durch Affirmation sich selbst in einer Äußerlichkeit verwirklicht
Er ist das Eine, sich selbst gleiche Unendliche, die reine Identität, welche zweitens sich von sich trennt, als das andere ihrer selbst, als das Fürsich- und Insichsein gegen das Allgemeine. → wodurch Gott sich zu sich selbst zurückführt! (Hegel)
- Geist ist durchdrungene Wirklichkeit; was sich von der Wirklichkeit absentiert, ist nicht Geist (Hofmannsthal)
- keine Existenz, die man philosophisch zum Seinsgrunde der Welt erheben könnte (die idealistische Hypostase), sondern er ist, jeweils rassisch, völkisch und individuell geartet, eine wachstumsbedingte und wachstumsveranlagte Lebenserscheinung (Kolbenheyer)
- soll und kann die Rasse überwinden (Lagarde)
- Revolte des Menschen gegen Natur
- Bote der Mahnung, Widerspruch, Wanderschaft
- trägt Prinzip der Verantwortung, daß der Mensch sich erkenne in seiner WürdeDienst dem Höchsten (Mann)
- Es ist der Geist sein eignes Reich, in dem er sich zum Himmel macht die Hölle, Höll'n zu Himmeln. (Milton)
- realisierte Vernunft; Vernunft ist in die konkrete Wirklichkeit eingearbeitet (Savigny)
- hat die Negation in sich aufgenommen
- ist über dem Licht, wie er sich über der Einheit des Lichts und des dunklen Prinzips erhebt; bleibt im Grund, weil ein Grund sein muß
- unsichtbare Natur (Schelling)
- Das Wesen des Geistes ist es, der Vielheit die Form der Einheit zu gewähren → Wechselwirkung der Elemente im Sichdurchdringen. (Simmel)
- schafft Ideen, entwirft Formen

absoluter Geist

- der Geist in einer an und für sich seienden und ewig sich hervorbringenden Einheit der Objektivität des Geistes und seines Begriffs, d.i. Wahrheit
- realisiert sich in der objektiven Form der Anschauung als Kunst (Hegel)

deutscher Geist

- will die entwickelten Ideen auch in der Wirklichkeit und als lebensvolle Individualitäten wiederfinden und die Wirklichkeit nach den Ideen gestalten (Meinecke)
- die süße und friedliche Anarchie (Romantik)
- eine eigenartige coincidentia oppositorum von Liebe zum Nahen und schweifender Sehnsucht in die Ferne (Rothacker)

französischer Geist

- streng imaginativ und abstrakt, also poetisch
- ihm widerstrebt die Sage, die den Urfluß kräftigt, nicht die Quelle (Mallarme)

griechischer Geist

- ist der konkrete Geist in seiner natürlichen Lebensfrische, der in der sinnlichen Gegenwart als verkörperter Geist und vergeistigte Sinnlichkeit auftritt → eben darum ist seine Grundkategorie die Schönheit, ergo machten die Griechen als erstes Kunstwerk den Menschen resp. seine Darstellung
- diesen Grundsatz übertrugen die Griechen auch auf den Staat und die Religion → Sinn der Anthropomorphisierung (Hegel)

Geburt des Geistes

Reich der Geschichte (Schelling)

Grundproblem des Geistes

- das Verhältnis von männlich und weiblich, Hingabe und Beherrschung (Flake)

menschlicher Geist

- wenn sich in ihm die Gottähnlichkeit widerspiegeln würde, dann wäre Alkmäon von Kroton widerlegt;
- besteht aus einer Unzahl kognitiver Organe (Chomsky)
- Entwicklungsprodukt der Gesellschaft
- ihn zu zeigen heißt, auch das Gegenteil zu bekunden (Nietzsche)

objektiver Geist

- der Geist in der Form der Realität als einer von ihm hervorgebrachten Welt - große sittliche Gestalten
zerfällt in

  • bürgerliche Gesellschaft
  • Staat, d.i. die Objektivierung des Geistes in den Formen Recht, Moralität, d.s. Objektivierungen des freien Willens (Hegel)

- wird von Dilthey als zentrale Kategorie der Geschichte aufgefaßt (Lukacs)

subjektiver Geist

- der Geist in der Form der Beziehung auf sich selbst
- verflochten mit Natur
- entringt sich dieser Anthropologie, wird entwickelt
zerfällt in

unsterblicher Geist

- der göttliche Funke im Menschen ist mit einem ätherischen oder Lichtkörper unzertrennlich verbunden (Jung-Stilling)

 
geist.txt (872 views) · Zuletzt geändert: 2016/06/26 17:42 von aerolith
 
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