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gemuet

GEMÜT

- POESIE der erhabenen VERNUNFT, die durch die VEREINIGUNG mit PHILOSOPHIE und ETHIK die namenlose KUNST gebiert
- die ROMANTIKer setzen Poesie und Gemüt einfach gleich
- Summe von BEWUßTSEINszuständen, die unter GEDANKE, WILLE und Gefühl zusammengefaßt werden (BLAVATSKY)
- Die GERMANEN haben zum GEISTe noch das Gemüt, die Romanen haben nur Geist. (FICHTE)
- Seelenarbeit, die das Ungeheure in ein Erträgliches umdeutet (FREYTAG)
- Es ist selten, daß ein KÜNSTLER sowohl in die Tiefe der Gegenstände als in die Tiefe seines eigenen Gemüts zu dringen vermag, um etwas Geistig-Organisches hervorzubringen. (GOETHE)
- Man muß sich wohl hüten, nicht das Gemüt über dem Geist zu vergessen. (NOVALIS) - freie Wirksamkeit des Gemüts ist der WIRKUNG des Schönen wesentlich (SCHILLER)
Wie beim Manne der äußere ADEL zum Gemüt, so verhält sich die Schönheit der Frauen zur Liebenswürdigkeit, zum Gemüt. (SCHLEGEL)

gemuet.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:11 (Externe Bearbeitung)