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GLAUBEN

- Das schlechte Gewissen ist seine zweite Natur. (Adorno)
- Die Gewohnheit zu glauben ist die hauptsächlichste Ursache, welche den menschlichen Verstand an der Wahrnehmung so vieler Dinge hindert, die an sich offen auf der Hand liegen. (Aristoteles)
- heißt von der Wahrheit einer Sache oder eines Satzes überzeugt sein, weil man sich nicht die Mühe einer Prüfung gemacht hat oder weil man entweder gut oder schlecht geprüft hat (Diderot)
- Im Glauben erfährt der Mensch, mitten in der Zufälligkeit seiner Existenz, die Wirklichkeit Gottes und ist darin nicht tätig, sondern beschenkt, nicht Subjekt, sondern Schauplatz; aber im Glauben empfängt zugleich die Seele sich selbst als unverlierbaren, unsterblichen Besitz und wird dadurch zum Herrn über Leben und Tod.
- die erste Frucht des Glaubens ist die Tat, im Handeln wird das Wissen erfahren, und im Wissen legt sich das Handeln aus (Freyer)
- das eigentliche und tiefste Thema der Weltgeschichte
- Alle Epochen, in welchen der Glauben herrscht, unter welcher Gestalt er auch wolle, sind glänzend, herzerhebend und fruchtbar für Mitwelt und Nachwelt. (Goethe)
- unerklärliches Wunder, das auf göttlicher Gnade beruht (Edgar Jung)
- Gott vertrauen und sich verlassen auf das, was man hofft - Hebräerbrief 11.1
- gelebte Ineinssetzung mit Gott (Klemens)
- eine Art Universalmittel zur Entfaltung des Seelenhaften im Menschen zur Erschließung des jenseits des Beweisbaren stehenden Sinns des Seins (Rathenau)
- bewegt werden - Thomas, der Bruder Jesu
- heißt nicht wissen (Weitling)

Hilfskonstruktionen des Glaubens

- Der Azande - Volksstamm in Afrika - ist in ein Meer von mystischen Vorstellungen getaucht und wenn er über sein Gift-Orakel - ein mit giftiger Rinde gefüttertes Kücken soll Auskunft zu einer Sachfrage geben: stirbt es oder stirbt es nicht? - spricht, so kann er dies nur in mystischen Idiomen, die durch ein Netzwerk logischer Beziehungen untereinander verknüpft sind. (Evans-Pritchard)

 
glauben.txt (739 views) · Zuletzt geändert: 2017/04/03 18:04 von aerolith
 
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