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hallstatt

HALLSTATT

- ca. zwischen 800 und 500 v.Chr. in Mitteleuropa

Hallstattkelten

- v.a sprachliche Zeugnisse beziehungsweise Mutmaßungen
- im Keltischen schwindet das indogermanische p, was durch Überlieferungen des Seefahrers PYTHEAS durch die Bezeichnung ierne für Irland, das zu epiueria, die Eingeengte, wurde → also siedelten um 325 v.Chr. KELTEN auf IRLAND

Hallstattkultur

750-500 v.Chr.
- folgte der URNENFELDERKULTUR
- führte Körperbestattung ein, v.a. AUSDRUCK der Übernahme östlicher Reiterkultur
- typisch auch die Benutzung des vierrädrigen Wagens, der von Pferden ca. 15 km/h gezogen wurde

östliche Hallstattkultur

- insgesamt bescheidener als im westlichen Teil
- ihr fehlt gewöhnlich der vierrädrige Wagen als Grabbeigabe
- gekämpft wurde vom Pferde aus, nicht vom Wagen → kaum Wagenkultur, wiewohl die Ostler sie auch kannten, aber nicht so häufig nutzten wie die Westler
- reichhaltigere ORNAMENTIK als im WESTEN: statt Linien und Punkten Kerben, Grate und Wülste, Noppen, die eine gewisse Wucht besitzen

westliche Hallstattkultur

- charakteristisch sind die Hügelgräber mit gezimmerter Grabkammer, in der sich zumeist ein vierrädriger Wagen befand, dazu Pferdegeschirr aus Bronze, ein SCHWERT, Grabbeigaben, die zu einer festlichen Mahlzeit gehören, außerdem bemalte KERAMIK

hallstatt.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:12 (Externe Bearbeitung)