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HARMONIE

- sucht nach Toleranz, d.i. Weltferne
- als dialektische Einheit der sich bekämpfenden Gegensätze, als Einheit in der Mannigfaltigkeit ist sie nach griechischen Auffassung ein Grundzug des Seienden überhaupt
- gehört mit Symmetrie, Ordnung und Maß zu den Grundlagen des Schönen
- ist mehr Sache des inneren Aufbaus als der äußeren Form, weshalb die Augenfälligkeit von Harmonie von sekundärer Bedeutung ist
- ihr Vorbild ist der Kosmos, die Natur
- der harmonische Mensch ist der sich im Vollbesitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte befindliche Mensch, der alle seine Fähigkeiten gleichmäßig und gegeneinander abgewogen ausbildet
- die gesellschaftliche Harmonie, die nie erreicht wird, ist die Gemeinschaft freier, gleichberechtigter Bürger
- Maß, Übereinstimmung, Gleichgestimmtsein und ihr Gesetz, ebenso wie das der Schönheit, ist nur in besonders bevorzugten Zeiten zu erfüllen. (Becher)
- Zur Harmonie gehört der Unterschied. Die Harmonie ist das absolute Werden, Verändern - nicht Anderswerden, jetzt dieses und dann ein anderes. Das Wesentliche ist, daß jedes verschiedenes verschieden ist von einem anderen, von seinem anderen; jedes ist nur, insofern sein anderes an sich in seinem Begriff enthalten ist. (Hegel)
- Fügung → Einheit in der Mannigfaltigkeit und damit zugleich die eine Seite des gegensatzes und die Aufhebung desselben (Pythagoras)

prästabilierte Harmonie

- behandelt das Problem der Entwicklung der Dinge nach Gottes Weltplan
danach
- existiert ein vorgreifendes göttliches Kunststück, das jede der Substanzen so schuf, daß sie, nachdem sie ihren eigenen Gesetzen folgt, die sie mit ihrem Sein empfangen hat, dennoch mit der anderen übereinstimmt, ganz so, als gäbe es einen wechselseitigen Einfluß
- die Perzeptionen in der Monade entstehen durch natürliche Gesetze und metaphysisches, kausales Streben → diese beiden Bewußtseinsfunktionen bewirken ein Spannungsfeld, welches in ein Verhältnis gebracht werden kann, denn Gott hat bei der Schöpfung eine Korrespondenz von Vorgängen verschiedener Wesen eingerichtet, die jeweils für sich wesen, nicht jedoch eine Wechselwirkung, d.h. Entwicklung beschreiben
- die Veränderung der einzelnen Bestandteile dieses Verhältnisses erfolgt harmonisch, da Gott als das auslösende Mo­ment beteiligt ist
- das Übergreifen der Selbständigkeiten ist Zweck der göttlichen Schöpfung (Leibniz)

 
harmonie.txt (623 views) · Zuletzt geändert: 2016/04/28 21:03 von aerolith
 
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