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HECKENMÜNZE

Produkt einer Münznerei, die versilbertes Kupfer als Gulden ausgab, das allerdings im Auftrag oder unter Billigung einer legalen Münznerei
- kam vermehrt im Dreißigjährigen Krieg auf, als die Fürsten viel GELD benötigten
- wurden als Kipper (kippen das gute Gold von der Waage) und Wipper (helfen beim Wägen gern nach) bezeichnet und vom VOLK, wo es ihrer habhaft werden konnte, meist gehenkt → um 1620 gab es die sog. Kipper- und Wipperunruhen, z.B. in Halle, MAGDEBURG, Halberstadt, Augsburg oder Erfurt, nachdem angesichts zunehmend wertloserer Münzen die Händler die Annahme derselben verweigerten und statt dessen Nahrungsäquivalente von ihren Kunden verlangten

heckenmuenze.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:12 (Externe Bearbeitung)