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ich [2009/12/14 17:32]
Robert-Christian Knorr
ich [2019/07/28 16:13] (aktuell)
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 - berührt sich an der Oberfläche mit der äußeren [[Welt]] und assoziiert Termini durch Kontinuität,​ die es als nebeneinander,​ d.i. exteriorisiert,​ perzipiert hatte → Assoziationstheorie\\ - berührt sich an der Oberfläche mit der äußeren [[Welt]] und assoziiert Termini durch Kontinuität,​ die es als nebeneinander,​ d.i. exteriorisiert,​ perzipiert hatte → Assoziationstheorie\\
 - ein Behelf, den wir [[praktisch]] brauchen, um unsere [[Vorstellung]]en zu ordnen ([[Bahr]])\\ - ein Behelf, den wir [[praktisch]] brauchen, um unsere [[Vorstellung]]en zu ordnen ([[Bahr]])\\
-- bietet Oberfläche,​ auf der sich Vegetationen bilden und lose treiben → [[Möglichkeit]] der Substitution in die [[Persönlichkeit]] hinein ([[Bergson]])\\ +- bietet Oberfläche,​ auf der sich Vegetationen bilden und lose treiben → [[Möglichkeit]] der [[Substitution]] in die [[Persönlichkeit]] hinein ([[Bergson]])\\ 
-- kein Ich meint sich so, wie es schon ist (Bloch)\\+- kein Ich meint sich so, wie es schon ist ([[Bloch]])\\
 - [[Substanz]],​ dessen [[Wesen]] im [[Denken]] besteht.\\ - [[Substanz]],​ dessen [[Wesen]] im [[Denken]] besteht.\\
 - [[Erkenntnis]] des Substanziellen in sich selbst ([[Descartes]])\\ - [[Erkenntnis]] des Substanziellen in sich selbst ([[Descartes]])\\
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 - konstruiert sich durch imaginäre [[Identifikation]] mit Objekten \\ - konstruiert sich durch imaginäre [[Identifikation]] mit Objekten \\
 - Produkt aus Es und Über-Ich ([[Freud]])\\ - Produkt aus Es und Über-Ich ([[Freud]])\\
-- wenn es spekulativ wird, tritt es aus dem Fichteschen System und kann nicht zurückkehren → die [[Vernunft]] wird dem [[Verstand]] übergeben, deshalb subjektiv ([[Hegel]])\\+- wenn es spekulativ wird, tritt es aus dem [[Fichte#Fichteschen System]] und kann nicht zurückkehren → die [[Vernunft]] wird dem [[Verstand]] übergeben, deshalb ​[[subjektiv]] ([[Hegel]])\\
 - bleibt allen Erklärungsmustern verborgen und ist nur ästhetisch,​ d.h. über die [[Liebe]] zu fassen ([[Heim]])\\ - bleibt allen Erklärungsmustern verborgen und ist nur ästhetisch,​ d.h. über die [[Liebe]] zu fassen ([[Heim]])\\
 - besteht aus partikulären Vorstellungen,​ z.B. Wärme ([[Hume]])\\ - besteht aus partikulären Vorstellungen,​ z.B. Wärme ([[Hume]])\\
 - weder Vorstellung noch [[Anschauung]],​ sondern einheitliche Unterlage und Begleitung unseres Vorstellens und Denkens ([[Kant]])\\ - weder Vorstellung noch [[Anschauung]],​ sondern einheitliche Unterlage und Begleitung unseres Vorstellens und Denkens ([[Kant]])\\
 - konstituiert sich durch imaginäre Identifikation mit Objekten ([[Lacan]])\\ - konstituiert sich durch imaginäre Identifikation mit Objekten ([[Lacan]])\\
-- Eben durch die Erkenntnis der notwendigen [[Wahrheit]]en und durch ihre //​abstractionen//​ werden wir zu denen //actibus// //​reflexivis//​ oder zu dem Nachdenken erhöhet, wordurch wir in den Stand gesetzt werden, an dasjenige, welches man das Ich selbst nennet, zugedenken und zu betrachten, daß dieses oder jenes in uns ist... - § 29 Monadologie [[Leibniz]]\\ +- Eben durch die Erkenntnis der notwendigen [[Wahrheit#Wahrheiten]] und durch ihre //​abstractionen//​ werden wir zu denen //actibus// //​reflexivis//​ oder zu dem Nachdenken erhöhet, wordurch wir in den Stand gesetzt werden, an dasjenige, welches man das Ich selbst nennet, zugedenken und zu betrachten, daß dieses oder jenes in [[uns]] ist... - § 29 Monadologie [[Leibniz]]\\ 
-- der an einen [[Körper]] gebundene Komplex von Stimmungen, [[Gefühl]]en und [[Erinnerung]]en\\ +- der an einen [[Körper]] gebundene Komplex von Stimmungen, [[Gefühl#Gefühlen]] und [[Erinnerung#​Erinnerungen]]\\ 
-- die Kontinuität der langsamen Veränderung ([[Mach]])\\+- die Kontinuität der langsamen ​[[Veränderung]] ([[Mach]])\\
 - [[Zweifel]] an reiner Beständigkeit durch moralische Ver­träglichkeit des Verhältnisses. Das Ich als wesentlicher Bestandteil des Menschen (das ist der Messende) vergleicht und urteilt zum eigenen Gutdünken, ist somit unbeständig. ([[Nietzsche]])\\ - [[Zweifel]] an reiner Beständigkeit durch moralische Ver­träglichkeit des Verhältnisses. Das Ich als wesentlicher Bestandteil des Menschen (das ist der Messende) vergleicht und urteilt zum eigenen Gutdünken, ist somit unbeständig. ([[Nietzsche]])\\
 - wird sich im Angesicht der [[Gottheit]] seiner Nichtigkeit bewußt (Otto)\\ - wird sich im Angesicht der [[Gottheit]] seiner Nichtigkeit bewußt (Otto)\\
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   * übersinnlich-willenhaftes Wesen ([[Rosenberg]])   * übersinnlich-willenhaftes Wesen ([[Rosenberg]])
 - das [[Gute]] ([[Sokrates]])\\ - das [[Gute]] ([[Sokrates]])\\
-- wird als in der [[Zeit]] fließend erfahren (Volkelt)+- wird als in der [[Zeit]] fließend erfahren ([[Volkelt]])
  
  
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 ===== Ich und Welt ===== ===== Ich und Welt =====
-- Ziel muß die Vereinigung des anthropologischen Mikrokosmos – der [[Mensch]], das kleine All - und metaphysischem Determinismus,​ d.i. die Welt, sein (Mann)+[[Ziel]] muß die [[Vereinigung]] des anthropologischen Mikrokosmos – der [[Mensch]], das kleine All - und metaphysischem Determinismus,​ d.i. die Welt, sein (Mann)
ich.1260808323.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/07/28 13:46 (Externe Bearbeitung)