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ich-kultus

ICH-KULTUS

- die SYNTHESE von Rationalem und Irrationalem erweitert das ICH zum Wir → das neue Gemeinschaftsgefühl legitimiert sich mit einer esoterischen METHODE, über die Hypertrophie des Ichs gelangt man zur Sinnsuche im Fremden, das verworfen, in der Ausweitung des Eigenen zum Übereigenen in den Vätern und Bodenstämmigen (BARRES)
- entwickelt im deutschen IDEALISMUS als Subjektivismus → in psychologischer Umdeutung liefert er zwei Motive

  1. den BEGRIFF der SPONTANEITÄT, vermöge deren das Ich die WELT erschafft, indem es das Nichtich aus sich entläßt

Antinomien

- Formen, durch die der Ich-Kultus gelöst werden kann
- führen in einen RATIONAL legitimierten IRRATIONALISMUS, der sich POLITISCH als NATIONALISMUS darstellt und philosophisch als TRADITIONALISMUS (CURTIUS)
- ist eine Angelegenheit, die unter Ausschluß der ÖFFENTLICHKEIT vor sich geht → gerade aus dieser Abgrenzung gewinnt sie die vermißte stabile ORIENTIERUNG (Syndram)

ich-kultus.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:13 (Externe Bearbeitung)