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IDEEN

- sind nicht ein Produkt, das durch höhere Inspira­tion von oben in dem Kopfe eines einzelnen entspringt, sondern ein Produkt, das durch das gesellschaftliche Leben und Weben, in dem er sich bewegt, den „Zeitgeist“, im Kopfe des einzelnen erzeugt wird (Bebel)
- treiben die Geschichte und werden durch Gewalt nicht geboren, noch weniger getötet; sie werden aber in die Reihen der realen Mächte der politischen Gestaltungen eingeführt, niemals ohne Gewalt in der Vergangenheit und ohne die Möglichkeit der Gewalt in der Zukunft
- Ideen ohne Gewalt bleiben Träumereien und Gewalt ohne Ideen wirkt ephemer und notwendig selbstzerstörerisch (Bethusy-Huc)
- lassen sich durch Osmose gut übertragen, durch die Nähe zweier Menschen (Bishop)
- kommen auch aus Gefühlen (Godard)
- werden insoweit wahr, als es für unser Leben nützlich ist, an sie zu glauben
- instrumenteller Gebrauch der Philosophie (James)
- notwendige Begriffe, deren Gegenstand in keiner Erfahrung gegeben sind
- reine Vernunftsbegriffe und somit transzendental, d.h., sie lassen sich nicht in der Erfahrung belegen
- regulative Prinzipien
- synthetische Erkenntnisse aus Begriffen (Kant)
entstammen zwei Quellen:

→ keiner geht Erfahrung voraus
- breite Palette von Bewußtseinsinhalten
- sowohl als auch - ratio+sensual. -, auch phänomenologisch (Locke)
- die besonderen Dinge, sofern sie in ihrer Besonderheit absolut, also zugleich Universa sind [siehe §27 in „Philosophie der Kunst“] → ihr Geheimnis liegt darin, daß durch sie das Besondere im Absoluten und gleichwohl selbst als Besonderes begriffen werden kann
- schließen das Absolute auf → nur in den Ideen ist eine positive, zugleich begrenzte und unbegrenzte Form des Absoluten (Schelling)
- Ideen bleiben, Menschen und Völker wechseln (Spengler)
- an den Bildern der Ideen entzündet sich die Sehnsucht, in der der Mensch vergeht (Tolstoi)

Auflösung der kosmologischen Ideen

- die natürliche Art und Weise der Welterklärung reicht für die absolute Totalität der Bedingungen im Kausalverhältnis nicht aus; so setzt sich die Vernunft den Begriff der Spontaneität (Kant)
Frage: Wenn sich die Vernunft als Begriff selbst setzt, fußt sie nicht auf der Erfahrung und ist so in ihrem selbstgesetzten Dasein begründbar, sprich, der natürlichen Kausalität unterworfen?

praktische Ideen

- konnotative Bedeutung → Imperative

theoretische Ideen

- regulative Bedeutung

 
ideen.txt (637 views) · Zuletzt geändert: 2015/09/05 22:03 von aerolith
 
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