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kirchengeschichte

KIRCHENGESCHICHTE

- in der Kirchengeschichte stellten die Häretiker immer wieder nur eine Frage: Wer gehört zur Ganzheit?

Hauptperioden der christlichen Religionsgeschichte

- die reine Lehre des Meisters wird

  1. zuerst apostolische Christusreligion;
  2. unter den Gnostikern Mysterienlehre in zwei Geheim-Orden;
  3. im Mittelalter leeres Formen- und Formelchristentum;
  4. unter Luther wieder freier, aufs Leben wirkender Glaube, woneben
  5. zeremonielles, von einem irdischen Oberhaupte dekretiertes Christentum bestehen bleibt, auch freimaurerisch-christliche Mysterien weiterexistieren (Kestner)

bis ins 12. Jahrhundert

  1. EPOCHE des Rates, der Apostel
  2. Epoche der heidnischen Tyrannen und Christenverfolger
  3. Epoche der Häretiker beziehungsweise Bekenner, confessores, und Kirchenlehrer, doctores
  4. Epoche der HEUCHLER, falso fratres, und FROMMEN, veri fratres
  • Urgemeinde in Jerusalem → enges, opferbereites Gemeindeleben: ein HERZ und eine SEELE, kein EIGENTUM
  • die anfängliche bruderschaftliche Struktur wird durch das Einsetzen eines Bischofs hierarchisch
  • KIRCHE wird als die GEMEINSCHAFT aller im Namen Christi Getauften begriffen, dennoch gibt es die Trenung zwischen Laien und Klerus, die wichtig für die Erfüllung der Aufgaben in einem Großorganismus ist
  • Kirche ist nur als GANZHEIT denkbar, denn katholisch kömmt von kawolon, das bedeutet „das Ganze“

Organisationsformen der Kirche

  1. hierarchische Ebene mit Metropolitan oder Bischof
  2. kollegiale Ebene, vornehmlich wird auf Synoden über Lehrfragen gemeinschaftlich entschieden
kirchengeschichte.txt · Zuletzt geändert: 2019/09/28 16:31 von Robert-Christian Knorr