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KLEMENS

Klemens von Alexandria

-215
griechischer Philosoph
- stellte die entscheidende Frage, ob das Christentum die Welt durchdringen oder ob es um dieser von ihm aufgenommenen Absicht willen aus der Welt ausgetilgt werden soll (Bernouilly)
- einer der ersten und führenden Patristen, der die christlichen Urliteratur verdrängte; beendete die theolog. Apologetik/Dialektik
- seine Schriften vollenden den Übergang vonm Urchristentum zur frühchristlichen Literatur, durch welche die bereits um 180 vorhandene Kirche ihre Ur-Literatur mit einer Art weltförmiger Literatur ersetzt → schuf die für die Kirche wichtige Aneignung der literarischen Formen, wodurch die Kirche diese fortan nutzen konnte (Overbeck)
- betont die wesentliche Gleichheit der Geschlechter aus dem Begriff des Menschen gegenüber Paulus, der eine Suprematie des Mannes betonte
- setzte sich in Gegensatz zu Paulus, als er dessen Indifferenz gegenüber dem Fleischgenuß rügte → Leib und Sittsamkeit bilden für Klemens eine Einheit → also ist Klemens für mehrere Ehen, aber Fleisch sollte nicht gegessen werden; Paulus setzt hier einen Dualismus, ist in der Ehe monogam ausgerichtet, läßt aber die Menschen essen, was sie eben wollen

Erkenntnistheorie

- es gibt kein subjektiv-ekstatisches Schauen, sondern nur ein rein objektives-natürliches Sehen der in den mystischen Schaustellungen sinnlich dargestellten Geheimvorgänge

zur Erbsünde

Bunte Teppiche

- acht Bücher, in denen er die christliche Weltanschauung als die endgültige Wahrheit darstellt → sollen die Sätze der Wahrheit, der christlichen, in philosophischer Schale darbringen I, 18.1
- sieht eine Einheit zwischen Glaube und Gesetz, das Gesetz gehört zum Inhalt des Glaubens → verteidigt das Gesetz durch die Vernünftigkeit seines Inhaltes [Klemens ist aber kein Gnostiker, denn es gibt für Klemens nur EINEN Gott, nicht einen guten und einen strafenden, gerechten; außerdem sagt Klemens, anders als die Gnostiker, daß es keine Stufen - höhere und niedere - der Erkenntnis gäbe, statt dessen gibt er Gradationen der Erkenntnis zu, die aber keinen wesentlichen Unterschied ausmachten]
- das Gesetz schafft keine Sünde, sondern zeigt sie nur, indem es gebietet, was zu tun und was zu unterlassen sei - gibt an, daß die meisten Zeitgenossen die Meinung verträten, Maria habe durch die Geburt Jesu die Jungfräulichkeit verloren (VII, 16)

 
klemens.txt (628 views) · Zuletzt geändert: 2015/06/20 22:11 von aerolith
 
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