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KONSALIK

SCHRIFTSTELLER
- gilt als der hervorragendste Vertreter der deutschen TRIVIALLITERATUR

Zur Unterscheidung von Trivialliteratur und der LITERATUR, die es zum KLASSIKER schafft: Klassische Literatur im engen BEGRIFF ist geschriebene KUNST, also wie ein Gemälde aus Buchstaben. Trivialliteratur erhebt selber nicht den Anspruch, Kunst zu sein beziehungsweise wird ihr dieser Anspruch abgesprochen.

Das führt weiter zur Frage, was denn Kunst ist.
Kunst ist Originalität plus Handwerk. Der Künstler muß originell, kreativ sein, d.h. mit etwas Neuem, Originellem aufwarten. Außerdem muß die ARBEIT gut ausgeführt sein; sie muß aber nicht nützen.

Die Trivialliteratur ist manchmal gutes Handwerk, aber eben selten originell, sondern bedient sich aus fremdem Ideen- oder Stilschatz, ist zumeist repetitiv. Damit erfüllt sie einen wichtigen Aspekt in der modernen und postmodernen GESELLSCHAFT: Sie hilft abschalten, fördert den erschlafften ZUSTAND beim Leser, der sich in bekannten Mustern beziehungsweise literarischen Topoi mit gewissem Ausgang bewegt und so eine Art Heimstatt findet, bevor er am anderen Tag wieder seinen alltäglichen und beschwerlichen Tagesgeschäften nachgeht.

Konsalik war in diesem Bereich ein MEISTER. Ob das nun als Kunst bezeichnet werden darf, ist eine andere Frage.

Diskussion im Wolkenstein-Forum: http://www.vonwolkenstein.de/forum/showthread.php?t=1503

konsalik.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:15 (Externe Bearbeitung)