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kraft

KRAFT

- Nur wer mit ganzer Kraft liebt, stirbt an gebrochenem Herzen.

- entspringt einem Ort, der dämonisch ist (GOETHE)
- was den GEDANKEn formt;
- indem die Selbsterkenntnis mit dem OBJEKT ERFAHRUNG macht, verändert sich die Erfahrung qualitativ in der Selbsterkenntnis zum ALLGEMEINen
- das verständige Begreifen greift mittels GENIE - letzter Ausflucht, als DYNAMIS - zur Gewißheit der sinnlichen WAHRNEHMUNG (HEGEL)
- nichts anderes als das PRINZIP der Veränderungen – siehe § 11 der Monadologie (Leibniz)
- wurde von Newton axiomatisch (zweites Newtonsches AXIOM) als Aktionsprinzip beschrieben: die Kraft ist der Quotient aus der Impulsänderung Δp und der ZEIT Δt, in der diese Änderung erfolgt (NEWTON)
- VERMÖGEN der FREIHEIT (SCHILLER)

eingeborene Kraft

- Nicht durch momentane Vorteile oder diplomatische Künste, sondern durch die eingeborenen Kräfte der Elemente, welche die WELT zusammensetzen, werden die großen Fragen ausgemacht. (RANKE) → ENTELECHIE

männliche Kraft

  • 1.Stufe:

- tellurischer EROS → Eros durchdringt den STOFF und zeugt; die ERDE ist die feuchte Fruchthülle

  • 2.Stufe:

- himmlischer Eros → Mondstufe, wobei die Erde SELBST noch als uranisch erscheint
- Eros ist der von APHRODITE zum nächtlichen TEMPELhüter bestimmte PHAETON
- aus der Erde erwächst der feuchtnächtige Mond, die äußerste Grenze der NATUR, die Grenzscheide zwischen körperlicher und unkörperlicher WELT
- die Erde, unten, ist VERGÄNGLICH, die SONNE, oben, ist unvergänglich, der Mond liegt dazwischen

  • 3.Stufe:

- Eros, die Sonnenmacht ↔ das Männliche hat die Grenzen des Stofflichen verlassen und ist apollinische Sonnennatur
- Aphrodite bleibt auf der Mondstufe zurück
- ZEUGUNG erfolgt durch sukzessive EMANATION von der Sonne aus (BACHOFEN) → siehe PHÖNIX

natürliche Kräfte

- die anziehenden Kräfte der Natur sind nirgends so deutlich wie unter dem brüderlichen Gefolge der DUMMHEIT (ZIMMERMANN)

kraft.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:15 (Externe Bearbeitung)