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KÜNSTLER

- es gibt nur ein Verhältnis zum Künstler: Bewunderung (Bahr)
- Nachahmer jener unmittelbaren Kunstzustände der NaturTraum- und Rauschkünstler, d.s. Gegensätze (Bäumler)
- Was der Künstler nicht liebt oder hat, soll er nicht schil­dern, kann er nicht schildern. (Goethe)
- die Sehnsucht macht den Künstler (Goetz)
- Der Künstler ist Schaffender einer eigenen Welt, die er ande­ren anbietet. (Herder)
- sein einziger Zweck ist Schönheit, das allgemeine, notwendige, reine Wohlgefallen an einem Gegenstand ohne Begriff (Humboldt)
- sind menschlich meist sehr viel wertvoller als Gelehrte; ihr Hirn hat meist einen Sprung, aber ihr Herz ist gut - bei den Gelehrten verhält es sich umgekehrt (Metternich)
- kann gute Kunst nur ohne Gewissen machen (Musil)
- er ist der wahre Vermittler des geistigen Verkehrs der Gegenwart mit der Zukunft. (Mühsam)
- ist vom individuellen Willen erlöst und Medium geworden, durch das das Subjekt im Schein Erlösung feiert
- kann Opfer seiner Talente werden
- besitzt den Zwang zur Individuation als letztmögliche metaphysische Tätigkeit des Menschen
- ist in einer rationalen Welt der letzte unwissenschaftliche Mensch (Nietzsche)
- Suche nach Ewigem → Lösen vom Stofflichen, d.i. die schöpferische Urkraft des Menschen → zuerst ist die Idee, dann der Stoff, aber der Künstler bedarf des Stofflichen, um seine Idee auszudrücken
- die Persönlichkeit ist entscheidend, nicht die Unendlichkeit (Rosenberg)
- scheitert nicht an der irdischen Materie seiner technischen Hilfsmittel, sondern gestaltet gerade in ihnen und mit ihnen sein Kunstwerk
- Nicht das Gefühl und der visionäre Traum, dessen Verwirklichung am Medium der sinnlichen Ausdrucksmittel scheitert, konstituiert ein Kunstwerk, sondern die ästhetische Vision, welche bereits im Medium der sinnlichen Ausdrucksmittel erfolgte, kennzeichnet den wahren Künstler. (Rothacker)
- die Künstler behandeln niemals das Reale, sondern immer nur das Ideale oder das kunstgemäß Ausgewählte an einem wirklichen Gegenstand
- drei Forderungen an ihn:

  1. Der Mensch als empfindendes Wesen - Natur.
  2. Der Mensch als vernünftig empfindendes Wesen - Vernunft.
  3. Der Mensch als zivilisiertes Wesen - Anstand. (Schiller)

- der Brennpunkt, in dem sich der vielgestaltige geistige Organismus der Zeit konzentriert und sich seiner selbst bewußt wird, um gleich darauf den immanenten geistigen Gehalt wieder von sich auszusenden, der dann von anderen aufgefangen wird (Schümmer)
- Ingenieur der menschlichen Seele (Stalin)

deutsche Künstler

- tiefe Einfühlung in den Naturwuchs, Naturnähe, Stofflichkeit, Stoffnähe - heimelige und unheimelige -, Eingetauchtsein und Eingesponnensein in die Dynamik des Naturwebens, in Baumwuchs und Gräser, in die Rhythmik des stillen, aber steten Wachstums, offener Sinn für alles eigenartig individuell Gewachsene: Andacht zum Unbedeutenden, wie Jakob Grimm sagte (Rothacker)
- hat entweder gar keinen Charakter, oder er hat den des mittelalterlichen Meister zu haben: treuherzig, gründlich, genau und tiefsinnig, dabei unschuldig und ungeschickt (Schlegel)

Franz Künstler

1888-1942
Politiker
- trat als Kriegsgegner auf, der USPD bei und gab den Nazis ein Beispiel für den Verrat der SPD im November 1918 → Zuruf im Reichstag
Biographie

manieristischer Künstler

um 1550
- hatte alles verloren, was dem Künstler-Handwerker des Mittelalters Halt geben konnte: die feste Stellung in der Gesellschaft, den Schutz der Zunft, die eindeutige Beziehung zur Kirche, das unproblematische Verhältnis zur Tradition
- die Kultur des Individualismus bot ihm zahlreiche Möglichkeiten, die dem Künstler im Mittelalter verschlossen waren, versetzte ihn aber in ein Vakuum der Freiheit, in dem er oft nahe daran war, sich zu verlieren: er konnte sich weder äußeren Mächten noch seinem Inneren ganz anvertrauen
- stellt im Gegensatz zum Renaissance-Künstler in bezug auf die Kunst zum ersten Mal die erkenntnistheoretische Frage hinsichtlich der Übereinstimmung der Kunst mit der Natur: der Künstler des Manierismus läßt die Abbildtheorie der Renaissance fallen und sammelt nicht die versprengten Bestandteile des Schönen zu einem Ganzen zusammen, sondern sieht die Schönheit nicht unbedingt im einzelnen Objekt vorgebildet, sondern will etwas schaffen, das wie die Natur wirkt (Hauser)

romantische Künstler

- dem romantischen Künstler ist der Weg vom Subjekt zum Objekt verschlossen (Schiller)

 
kuenstler.txt (1006 views) · Zuletzt geändert: 2015/09/28 11:43 von aerolith
 
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