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ORDNUNG

- Menge von Aussagen, die die gleichen Existenzbedingungen haben
- erst der Verlust macht ihre Wahrnehmung aus
- Angst vor einem Verlust, dem, aus der Gesellschaft zu fallen
- Das Wesen der Ordnung hat das vollendet Logische für sich, die Faßbarkeit eines Gutgeworden- oder Gelungenseins. Aber deshalb bleibt es eine Utopie der Zufallslosigkeit, der Situationslosigkeit. Ordnung ist der bürgerlichen Freiheit antagonistisch entgegengesetzt. Aber Freiheit und Ordnung schlagen immer wieder dialektisch ineinander über (konkretes Freisein ist Ordnung; konkretes Geordnetsein ist Freiheit → als die seines eigenen Inhalts; Solidarität in eigentumsfreier Gesellschaft ohne Erwerbszwang zur Herstellung der Situationslosigkeit. (Bloch)
- Wenn nur Ordnung gehalten wird, so ist es ganz einerlei, durch welche Mittel. (Goethe)
- Wer für jedes Ding einen Platz hat, sieht die Welt von außen, von diesen Plätzen aus und aufgeteilt in Unterordnungen. Wer Recht und Gerechtigkeit höherstellt, will die Dinge von innen, von ihrem Sinn aus, bewerten. (Laval)
- der Geist der Neuzeit; Rom und Ninive sind an irgendeiner Schlamperei zugrunde gegangen
- die universale Menschheitsordnung ist der Kältetod, die Leichenstarre, die geometrische Epidemie (Musil)
- sie ist das Beste, was der Geist hervorbringt, das eigentliche menschliche Prinzip (Flake)
- die echte Ordnung ist die des Chaos, welches auf die Berührung der Liebe wartet (Schlegel)
- beruht auf der Entscheidung, nicht auf der Norm (Carl Schmitt)

bürgerliche Ordnung

- Machiavelli, Mandeville, Hobbes, die dem Egoismus des Selbst das Wort redeten, haben eben damit die Gesellschaft als das zerstörende Prinzip erkannt, die Harmonie denunziert, ehe sie von den hellen, den Klassikern, zur offiziellen Doktrin erhoben war. Jene priesen die Totalität der bürgerlichen Ordnung als das Grauen an, das am Ende beides, Allgemeines und Besonderes, Gesellschaft und Staat verschlang. (Adorno)

Erste Ordnung

- Phasenübergang → Dampf aus kochendem Wasser, das aber immer noch vorhanden ist - gleichzeitiges Existieren

Ordnung des Gewordenen

- Ausgangspunkt aller antiken Formgebung (Spengler)

militärische Ordnung

- Hort der wahren Freiheit
- Unterordnung auf sittliche Verpflichtung um eines höheren Ideals willen (Haushofer)

Zweite Ordnung

- eine Phase geht in die andre über, sobald die Temperatur sich ändert → kein Nebeneinander

 
ordnung.txt (1049 views) · Zuletzt geändert: 2015/01/24 12:48 von aerolith
 
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