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ROM

- Synonym für Klarheit der Begriffe und somit die Fähigkeit, ausgleichend zu wirken (Hudal)
- lehrt die Kunst

  • sich der Menschen zu bedienen
  • die Dinge zu genießen
  • das Göttliche in der Welt zu entdecken: d.s. die Ziele des kultivierten Menschen;

- Tapferkeit, Glück und Klugheit mußten zusammentreten, um das auszurichten, was ausgerichtet ward

römische Außenpolitik

Handelte es sich 264 v. Chr. noch um eine sehr beschränkte Zielsetzung Roms, die weder auf den Erwerb ganz Siziliens noch die Beherrschung des westlichen Mittelmeerbeckens gerichtet war, so wurde im Winter 219/18 von der Mehrheit im Senat der Entschluß gefaßt, die 241 und 238 v.Chr. gewonnene tyrrhenische Seebasis zu einer mediterranen auszuweiten. (Täubler)

Geschichte

  1. Urgemeinschaft 753 - ca. 720 v.Chr.
  2. Königszeit ca. 720 - 509 v.Chr.
  3. Republik 509 - 40 v.Chr.
  • I. Epoche, die Frühe Republik bis ca. 260 v.Chr.
  • II. Epoche, die Mittlere Republik 264 - 130 v.Chr.
  • III. Epoche, die Späte Republik 130 - 40 v.Chr.

- in den Annalen des Livius ab urbe condita, der „Aeneis“ Vergils und bei Dionysios wird 753 v.Chr. genannt → dieses Datum ist zwar sagenhaft, lieferte aber einen Zeitpunkt für spätere Angaben
- um das latinische Rom, Palatin, liegen drei etruskische Siedlungen: Luceres, Ramnes und Tities
- man sprach Latein und Falisker, zwei italische Idiome

Ausbau der Herrschaft

- im 5. Jahrhundert v.Chr. festigt Rom seine Stellung in Latium, denn die sabinisch-oskische Volksgruppe fiel aus den Bergen über die latinische Ebene her (Raubzüge), so daß das Gebiet Latiums zusammenschmolz und Rom die Vorherrschaft gewinnen konnte
- 455 v.Chr. schickte man drei Männer nach Sparta und Athen, um die Gesetze Lykurgs und Solons zu studieren
- um 400 v.Chr. Gegenstoß gegen die Volsker
- die Macht lag bis zur Kaiserzeit bei den Komitien, die vom Senat Empfehlungen erhielten

Größe

um 500 v.Chr.: ca. 150 km²
406 v.Chr.: 800 km²
396 v.Chr.: 1900 km²

Momente des römischen Schicksals

  • Der römische Staat und das römische Volk waren von frühen Zeiten an Krieger; Rom von seinem höchsten bis im Notfall zum niedrigsten Gliede war ein Kriegerstaat.
  • Die römischen Feldherren waren oft Konsuln, deren Amt- und Feldherrenwürde gewöhnlich nur ein Jahr dauerte; sie mußten also eilen, um im Triumphe zurückzukehren…
  • Auch der römische Soldat nahm an den Ehren und am Lohne des Feldherrn teil.
  • Der größte Teil der gepriesenen Römertugend ist uns ohne die enge, harte Verfassung ihres Staates unerklärlich.
  • Die Art, wie die Religion mit dem Staat in Rom verwebt war, trug zu seiner bürgerlich-kriegerischen Größe bei.

- der Keim der Verwesung lag im Inneren des Gewächses
Es bestand ein Zwiespalt in der Einrichtung des Staates selbst, die ungenauen Grenzen zwischen dem Rat, der Ritterschaft und den Bürgern.
Es liegt ein Widerspruch in der Einrichtung Roms als Stadteinrichtung und dem Anspruch, die Beherrscherin der Welt zu sein.
Der Kriegsgeist Roms mußte sich zuletzt gegen sich selbst kehren, der so oft gegen unschuldige Nationen und Städte Anwendung fand.
- suchten Ausdrücke in der Gesetzgebung, in der Beredsamkeit und in der Geschichte → d.s. Blüten des Verstandes, nicht etwas Künstlerisches (Herder)
- Herrschaft des Rechts statt der Schönheit (Lukacs)
- die Quelle der Einflüsse, die, unvermittelt und schließlich, zur Bildung der hochzentralisierten, aktiv gesetzgebenden Staaten geführt haben
- das erste große Reich, das nicht nur Steuern nahm, sondern auch Gesetze gab (Marx)
- Symbol der Herrschaft der aristokratischen Werte (Nietzsche)

griechische Einflüsse

- setzten nach Pydna verstärkt ein, waren aber auch schon zuvor virulent
- drei entscheidende Vertreter, die Rom mit griechischem Geist affizierten

römische Innenpolitik

- seit 264 v.Chr. ist sie eine Folge von Auseinandersetzungen zwischen einer agrarischen, italisch orientierten und einer kapitalistischen, überseeisch orientierten Partei (Meyer)

Recht

- die Bevölkerung zerfiel in mehrere Gruppen unterschiedlichen Rechtsstatus

  • a) voller Status: (cives optimo iure)

- römischer Bürger (cives) mit folgenden Rechten

  1. ius conubii (Recht der Eheschließung), d.i. die quiritische Ehe (väterliche Gewalt, Erbschaftsrecht);
  2. ius commercii (Geschäftsrecht), d.i. die volle zivile Geschäftsfähigkeit, sich beispielsweise an ein Gericht in Streitfragen wenden zu können;
  3. ius suffragii (Recht der Stimmabgabe), d.i. das Recht der Teilnahme an Volksversammlung
  4. ius honorum (Recht der Kandidatur), d.i. das Recht zur Bewerbung um ein öffentliches Amt
  • b) nicht voller Status (cives non optimo iure)

- Freigelassene (libertini), die sich nicht mit Vollrömern liieren durften, auch keine Ämter bekleiden konnten

römische Religion

- anfangs starke Affinität zum Totemismus durch die Bedeutung heiliger Tiere (Wolf, Specht, Stier → Mars; Gänse → Iuno), insbesondere gilt jedoch, daß die Römer ihre Götter stärker animierten als die Griechen (Animismus), also abstraktere Beziehungen zur Religion besaßen als die konkreten Griechen, die anthropomorphisierten
- deutlicher Bezug zur Sippe durch die Artikulierung von geschlechterspezifischen Schutzgottheiten
- im Zentrum familiärer Kulte stand der Herd (wo der pater familias die Kulte vollzog) → der Vater erklärte vor dem Herd ein Neugeborenes als sein Kind
- Bedeutung der Penaten (Hausgeister), die sich ums Wohlergehen der Familie kümmerten
- außerhalb des Hauses sorgten sich die Lares, deren Altäre in den Grenzbezirken zwischen den einzelnen Grundstücken standen, um das Wohlergehen des Ganzen
- im Subjekt kümmerte sich der Genius ums persönliche Wohlergehen, wobei der pater familias einen besonderen genius besaß, der zudem von allen Agnaten verehrt wurde
- die Römer kannten keine Ekstase, es zählte die rational sich gründende Treue und die Einhaltung des Rituals

Rom und das Christentum

Verneinung naturhafter Verbundenheit durch die Dogmatik der Jungfräulichkeit → abstrakte Geistigkeit
Wirkung des Zaubers Kleinasiens: Dämonenaustreibung Jesus Christus'; Meeresberuhigung
beglaubigte Auferstehung nach Martertod → Wirkung der starken Kräfte des Leidens (Rosenberg)

 
rom.txt (1012 views) · Zuletzt geändert: 2015/12/27 15:26 von aerolith
 
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