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SCHÄDEL

- die KELTEN glaubten an eine orendistische - Anbetung gleich Kraftübertragung des Vorlebenden - KRAFT des Schädels → dies führte zur Konservierung von Kopf beziehungsweise Schädel in Heiligtümern
- manchmal wurden große Helden nicht bestattet, sondern enthauptet, mit Zedernöl einbalsamiert, v.a. bei Feinden, damit der Schädel in die Richtung der mutmaßlichen Feinde „schauen“ konnte, um diese abzuwehren → apotropäische Absichten
- am 24.September 1826 hielt GOETHE den mutmaßlichen Schädel Schillers in der Hand und schrieb folgendes Distichon:

Geheim Gefäß! Orakelsprüche spendend,
Wie bin ich wert, dich in der Hand zu halten

- Reliquienkult und orendistischer ARCHAISMUS; Verbundenheit und HOFFNUNG, SCHULD?

schaedel.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:22 (Externe Bearbeitung)