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SCHLAF

- verlangsamt das SPIEL der organischen Funktionen und beschränkt dadurch die KOMMUNIKATION zwischen dem ICH und den äußeren Dingen (BERGSON)
- Die psychische Voraussetzung des Schlafes ist die Einstellung des Ichs auf den Schlafwunsch und die Abziehung der Besetzung von allen Interessen des Lebens; da gleichzeitig die Zugänge zur Motalität gesperrt werden, kann das Ich auch den Aufwand herabsetzen, mit dem es sonst die Verdrängungen aufrechterhält. Diesen nächtlichen Nachlaß der VERDRÄNGUNG macht sich die unbewußte Regung zunutze, um mit dem TRAUM zum BEWUßTSEIN vorzudringen. Da das Ich nicht vollends beiseite gedrängt werden kann, bleibt es im Traum als Zensor aktiv und verhindert so die völlige HERRSCHAFT des Unbewußten. (FREUD)

schlaf.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:22 (Externe Bearbeitung)