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SEELENRÜCKKEHR

Es wurde die Frage gestellt, wie „verlorene Seelenanteile“ zur Rückkehr bewegt werden können, und was sie zum Bleiben bewegt. Zuerst wäre demnach die Definition der SEELE übereinstimmend zu formulieren. Wobei ich die Betrachtung gern auf die Ebene unserer kollektiven Menschheitssele erweitern würde.
Nehmen wir einmal an, unsere Seele sei ein Puzzle aus 1001 Teilen. Seit Äonen suchen wir diese 1001 Teile und haben dabei das Wichtigste verloren: Das Gesamtbild unseres SELBST, das in dieser EWIGKEIT seine HEIMAT besitzt, wieder dorthin zurückkehrt und diese Ewigkeit niemals wirklich verloren hat. Wenn wir nun lange an unserem Puzzle gearbeitet haben, der Karton mit dem BILD im Altpapier landete und wir beim Zählen feststellen, daß nur noch 500 Teile vorhanden sind, bemerken wir diesen Mangel deutlich. In vielen Legenden wird dieses „Spalten der Seele“ in duale Seelenhälften beschrieben. Der entgegengesetzte weibliche oder männliche Anteil verbleibt beim Schöpfer im Ungeoffenbarten. Unseren Mangel an Ganzheit versuchen wir, in unseren „Seelenpartnern“ wiederzuerkennen, um „Puzzleteile“ zu ergänzen. Paradox ist hierbei natürlich, diese Ganzheit im Außen zu suchen. Die Seele sucht im Außen, was nur im bisher Ungeoffenbarten zu finden wäre, im Unbewußten. Das BEWUßTSEIN ist eine Funktion der Seele, diese unbewußten Seelenanteile bewußt zu machen. Dies geschieht im Spiegel der Beziehungen, wenn wir im Gegenüber erkennen, wonach wir suchten.
Wir kommen aus der Ewigkeit und in der ZEIT tun wir uns selber leid. Vor diesem ständigen Gejammer des unverbundenen Verstandes flüchten die Seelenanteile, diese negative Dissonanz ist wie ein Hintergrundrauschen ständig vorhanden und überschattet alles LEBEN in der Seele. Das meinte ich, als ich meinte, die Hintergründe müssten sich verändern. In der Ewigkeit kann sich eine Seele an ihr unvergängliches Selbst erinnern, ihre schon immer vorhandene Vollkommenheit. Glaubt denn wirklich jemand, ein Puzzle, das in den Handel kommt, sei nicht schon erfolgreich zusammengesetzt worden? Oder, anders gesagt: Woher sollen denn die frischen Seelen kommen, wenn dem UNIVERSUM jede intelligente „Designtätigkeit“ abgesprochen wird?
Wenn unsere verlorenen Seelenanteile (in ihrem Exil) bemerken, dass unser Ego genug des Leidens und Schmerzes erfahren hat und unser Persönlichkeitsgefäß, der Heilige Gral, RAUM für Seelenentwicklung bietet, wurde ein neuer Hintergrund geschaffen. Weil wir jedoch vergaßen, das Gesamtbild zu sein, begannen wir, den Rahmen zu schmücken. Wir glauben, der KÖRPER zu sein, der verwelken wird und stirbt. Wenn die Seele bemerkt, dass wir sie im Körper suchen, binden wir Seelenanteile an Menschen, Situationen und die Unerträglichkeit der SCHULD. Kognitive kollektive Seelendissonanz müsste hier als historischer BEGRIFF betrachtet werden. Was meint: Selbst wenn wir individuell unsere Puzzleteile wiedergefunden haben, ist das Bild erst komplett, wenn alle Seelenpuzzles ihre Ganzheit wiedergefunden haben.
Versuchen wir die Seele zu erkennen, indem wir die IDEE konkretisieren, uns unter Seele das individuelle Bewußtsein in seiner Verbundenheit mit seinem URSPRUNG vorzustellen. Wie ein Sonnenstrahl nicht die SONNE ist, aber seine IDENTITÄT aus dieser QUELLE bezieht. Wir sind diese „gefallenen Funken“ der Sonne, um hier, auf der ERDE, das LICHT der Sonne zu sein und in die vermeintliche dunkle NACHT der Seele zu spiegeln.
Schon seit undenklichen Zeiten versuchen wir unsere Seele zu einem einzigartigen Selbstausdruck unseres unvergänglichen Wesenskern zu formen, indem wir die Eigenschaften des Lichtes spiegeln und damit Wärme abgeben können. Herzenswärme ist die Nahrung der Seele. Fehlt diese Verbundenheit zur liebenden Urkraft des Universums in seinen beiden polaren Ausprägungen auf der Ebene der Dualität, ist unser HERZ ungeschützt und offen dem WAHNSINN derer ausgeliefert, die Liebe suchen, ohne sie jemals zu finden. Wo keine Liebe ist, kann ANGST einkehren und das Denksystem der Seele völlig umkehren. Statt sich geschützt seinem Puzzle zu widmen, sucht das Ego die Schuld am Verlust der Puzzleteile im Gegenüber. Wir haben unsere „Seelenanteile“ in diese Situation investiert und wollen diese zurück. Dessen nicht bewußt zu sein, schützt nicht vor den Folgen. Einzig in der Ewigkeit ist niemals etwas passiert und die ursprüngliche Information darüber geht niemals verloren. Sie ist halt nur woanders.

Sandra Ingerman, eine anerkannte Expertin auf dem Gebiet der Seelenrückholung, glaubt, dass ein Teil unserer Seele flieht, wenn wir ein Trauma erleben, was uns mit solcher Wucht aus der Bahn werfen würde, dass es dem Bewußtsein nicht mitgeteilt werden kann, deswegen darf. Dieser Teil flieht dann aus der Funktion der Seele und wir haben ein Puzzleteil verloren. Wenn ich meinen Schlüssel suche, was häufig vorkommt, weiß ich ja auch, dass er nicht weg ist.

Er ist nur woanders. Wie ein Betrunkener, der verzweifelt seinen verlorenen Hausschlüssel unter einer nächtlichen Laterne sucht. Ein Passant hilft beim Suchen. Nach einer halben Stunde fragt der Passant den Betrunkenen: „Sind Sie sicher, dass Sie den Schlüssel hier verloren haben?“

„Nein, aber dort drüben war es zu dunkel zum Suchen.“
Die neue Seele, welche von Christus und Maria Magdalena geschaffen wurde, wendet die alten Bewußtseinskräfte um. Was besitzt die MACHT dazu? Die Verbindung der Seele mit der Ewigkeit. Ein kosmischer Download von der Quelle allen Seins. Die Anbindung an den Supercomputer Universum. Der Geist in der Seele ist ewig. Die Seele ist wie eine CD, auf der die Daten des Persönlichkeitsgefäßes gespeichert sind. Der reine Geist in der Seele könnte als die Gesamtheit der Datenmenge verstanden werden. Das Ego davon abzutrennen, ist die Ursache von Seelenenergieverlusten. Folge ist ein allgemein anerkannter Energiediebstahl, ein Zustand von „Liebe brauchen“. Liebe geben zu wollen, ohne sie empfangen zu können oder zu wollen, ist die entgegengesetzte Ausprägungsform von Liebe. Einzig die Quelle der Liebe in sich selbst erkannt zu haben, befreit uns aus der gefühlten Polarität. Wer hat, dem wird gegeben werden. Liebe kann nicht selektiv sein, sonst wäre es keine Liebe Wer sucht, kann nicht haben, sonst würde er nicht suchen. Dieser Mangel an gefühlter Seelenliebe ist Ursache aller Ego-Projektionen. Ein Hilferuf nach Liebe hinter jedem Angriff des Egos. Das Ego ist ein Stachelschwein, außen borstig, innen liebesbedürftig. In jedes Persönlichkeitsgefäß passt nur eine bestimmte Quantität gewählter QUALITÄT. Wenn nur das Ego drin ist, paßt keine Seele mehr rein. (Berger)

seelenrueckkehr.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:22 (Externe Bearbeitung)