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TOD

- Dem Bewußtsein ist es unangemessen, den Tod als absolutes Nichts zu denken, das absolute Nichts denkt sich nicht. (Adorno)
- größere Entfernung
- wohnt im Westen, wo die Sonne untergeht
- Zerstörung der Einheit von innerem und äußerem Leben
- galt zu Zeiten der Kreuzzüge als Märtyrium, das zur Seligkeit führt
- Wer schuf die adlig langsam hohe Schau; zum raschen Retterblick? Ist das schon Tod? (Bertram)
- die einzige Tatsache, die absolute Kälte des Raumes (Broch)
- nach der Vertreibung aus dem Paradies metaphysisch-transzendente Folge der Einheit von Individuum und Gattung
- umfaßt das Leben: wer ein großes Schicksal trägt oder selber ein großes Schicksal für andere ist, der macht im Innersten keinen Unterschied mehr zwischen Leben und Tod (Dacque)
- Gleichmut, Leben, Hoffnung. (Euripides)
- ein chemischer Prozeß, eine Scheidung der Kräfte, aber kein Vernichter; er zerreißt das Band zwischen mir und ähnlichen Seelen nicht, das Fortschreiten des Einen und das Zurückbleiben des Anderen aber kann diese Gemeinschaft aufheben (Günderrode)
- absolute Objektivität, wegdriften in die Mannigfaltigkeit des Alls
- begriff- und formlos (Hegel)
- Seinsmöglichkeit, die das Dasein übernehmen wird
- keine Dekonstruktion
- zeigt die eigentliche Existenz des Menschen (Heidegger)
- erlischtes (?) Feuer im Menschen → der Tote wird zum Dünger! (Heraklit)
- wohnt gemeinsam mit dem Schlaf in einem Palast am Eingang der Unterwelt (Hesiod)
- setzt dem Alter ein Ziel (La Bruyere)
- Nichtwirksamkeit von Perzeption und Apperzeption (Leibniz)
- auf die Frage, welche Todesform er sich wünsche, antwortete Napoleon: „Den unerwarteten.“ (Napoleon)
- ist nichts; ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen (Peguy)
- entweder bewußtloser Schlaf oder Übergang in anderes Leben → auf die Gerechtigkeit der Götter bauend, sind beide Möglichkeiten hinzunehmen (Platon)
- Nach dem Tod gibt es nichts mehr, nur was du siehst, ist der Mensch. → Grabinschrift in Pompeji
- ist nicht natürlich, er kommt nur bei allen vor (Ringseis)
- Rückkehr in allgemeine Indifferenz; die Bestandteile, die dem allgemeinen Organismus entzogen waren, kehren in ihn zurück
- ertragen als leben des Geistes
- allgemein notwendig, um menschlichen Eigenwillen vermittels Feuer absterben zu lassen - Reinigung
- der letzte der Feinde Jesus Christus → das Gute mußte sterben, um sich vom Bösen zu trennen, das Böse, um vom Guten getrennt zu werden (Schelling)
- nur eine Genesung zu einem besseren Leben (Sokrates)
- kein Gegenstand des Denkens eines freien Menschen, der über das Leben nachdenkt (Spinoza)

Stadien des Todes

z.B. nach einer Schußverletzung

  1. Abwehrverhalten
  2. schwindlige Erleichterung
  3. Schock und Überraschung, es überlebt zu haben: alle Sinne freuen sich, in Farbe und in Stereo, daß man tatsächlich überlebte
  4. Paranoia: es ist einmal passiert; es könnte wieder passieren und jedes Geräusch ist ein sich nähernder Feind…
  5. Heilung (Thomas S. Magnum)

mildernde Umstände

drei Härtefälle, die den Tod (als persona non grata) davon abhalten würden, sein Amt zu erfüllen:

  1. Verpflichtungen gegenüber Verwandten, die beim Tod des Betroffenen über das Maß hinaus leiden müßten;
  2. Wissenschaftler, Politiker, Künstler, die kurz vor einer Entdeckung stehen
  3. größere unerledigte Angelegenheiten (ein Spaziergang auf dem Mars, die Beseitigung von Krebs, die Herstellung des Weltfriedens, etwas Außergewöhnliches leisten wollen (Serling)
 
tod.txt (868 views) · Zuletzt geändert: 2014/10/31 15:10 von aerolith
 
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