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trieb

TRIEB

- ihn zu besiegen, ist schwer (DEMOKRIT)
- wirkt nie wie eine momentane Stoßkraft (Reiz), sondern immer wie eine konstante KRAFT
- Elastizität des Lebenden; ein Drang nach Wiederherstellung einer Situation, die einmal bestanden hatte und durch eine äußere Störung aufgehoben worden war
- gesellschaftlich bedingt und in der KULTUR stehend
- wirkt in die GESELLSCHAFT und setzt sich mit dieser auseinander
- Motor des menschlichen Seelenlebens
grundsätzliche Triebe:

  1. Selbsterhaltungstrieb
  2. Sexualtrieb mit der ihm innewohnenden ENERGIE namens LIBIDO (FREUD)

- wenn WILLE und Trieb als Prinzipien entgegengesetzt quasi einen ZIRKEL bilden, kann die VERNUNFT den ZWANG verlassen (ROSENBERG)

sinnlicher Trieb

- will bestimmt werden; will OBJEKT emp­fangen (SCHILLER)

Formtrieb

- will selbst bestimmen; will Objekt hervorbringen (Schiller)

Triebverwandlung

- Die Verwandlung eines Triebes in sein (materielles) Gegenteil wird nur in einem Falle beobachtet, bei der Umsetzung von Liebe in HAß. - Gefühlsambivalenz. (Freud)

trieb.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:24 (Externe Bearbeitung)