Navigation Unsere Assoziations-Datenbank; nicht nur zum Lösen von Schreibblockaden Zurück zur Startseite Hier finden Sie den richtigen Ansprechpartner Die Verantwortlichen und AGBs Aktuelle Informationen Unseren aktuellen und geplanten Projekte Nachhilfeunterricht Unsere kreative Textwerkstatt mit Literaturforum Unsere Publikationen Wir stellen uns vor
 

VOLK

- das Ganze der in der Gesellschaft miteinander fortlebenden und sich aus sich selbst immerfort natürlich und geistig erzeugenden Menschen, das insgesamt unter einem gewissen besonderen Gesetze der Entwicklung des Göttlichen aus ihm steht (Fichte) → Gott individuiert sich in einem Volk
- die erhabene Gemeinschaft einer langen Reihe von vergangenen, jetzt lebenden und noch kommenden Geschlechtern, die alle in einem großen innigen Verbande zu Leben und Tod zusammenhangen, von denen jedes einzelne und jedem einzelnen Geschlechte wieder jedes einzelne menschliche Individuum den gemeinsamen Verbund verbürgt und mit seiner gesamten Existenz wieder von ihm verbürgt wird; welche schöne und unsterbliche Gemeinschaft sich den Augen und den Sinnen darstellt in gemeinschaftlicher Sprache, in gemeinschaftlichen Sitten und Gesetzen, in tausend segensreichen Instituten, in vielen zu noch besonderer Verknotung, ja Verkettung der Zeiten besonders ausgezeichneten, lange blühenden Familien, endlich in der einen unsterblichen Familie, welche in der Mitte des Staates steht, in der Regentenfamilie und, damit wir noch besser den rechten Mittelpunkt des Ganzen treffen, in dem zeitigen Majoratsherrn dieser Familie (Adam Müller)
- Schiller spricht im „Spaziergang“ vom glücklichen Volk der Gefilde, die noch nicht zur Freiheit erwachet sind, da sie mit ihrer Flur fröhlich das enge Gesetz (der Natur) teilen. Ihr Wünschen beschränkt sich auf der Ernten ruhigen Kreislauf. – Dahin kann der moderne Mensch allerdings nicht einfach zurück. Wer dies behauptet, der lügt. Der phantasievolle Mensch allerdings spürt in sich den Wunsch, sich als eins in allem fühlen. Es muß weitergehen!
- formierte Gesellschaft, das politische Volk (Schiller)

Luther, Böhme und die Herausbildung des modernen deutschen Volkes

Martin Luther (1481-1543) wurde als Augustiner der Erfurter Schule zum Nominalisten erzogen. Die Furcht vor dem Zorn Gottes und innere Gemütsbewegungen führten ihn zum Studium der Bibel und zur Formulierung kirchenkritischer Streitschriften. Aus einer Noth heraus forderte er Veränderungen zugunsten der Freiheit des Subjekts - mehr Selbstverantwortung, mehr Einfluß auf die Belange in seiner Gemeinde. Die Kirche reagierte unnachgiebig. Die Situation eskalierte. 1520 sagte er sich durch öffentliche Verbrennung der gegen ihn gerichteten Bannbulle von Rom los. 1521 nach dem Reichstag zu Worms auch politisch vom Kaiser, in dem er zusehens einen Büttel des Antichristen sah, nicht mehr sein weltliches Oberhaupt, dem er Treue zu schwören hätte. Luther stand mit anderthalb Beinen im Mittelalter, haßte die Närrin der Vernunft und lehnte die Lehre von der Freiheit des Willens ab , was ihn von den Humanisten schied, die durch die Vernunft zu einem neuen Gottesbegriff kommen wollten.
Lösen wir Luther aus seiner Zeit und betrachten ganz nüchtern seine Leistung für uns Heutige. Lautet sein Thema Freiheit? geht es um Willen? Kaum. Luther interessierte nur Gott, mit Gott eine Gefühl von Ganzheit, ganzer Umfassung des Daseins. Aus einem Ganzen läßt sich etwas gestalten, lassen sich Teile gestalten, vorerst, wenn das Ganze nicht will. Aber alles soll einem zugeführt werden, Recht, Ordnung und Ganzheit im Dasein. Dem menschlichen Dasein ist Gott propädeutet; der Mensch kann nur leben mit der Selbsterfahrung Gottes, seiner Vergebung: ein Akt der Willlensfreiheit ist somit nicht möglich! Nach Luther ist Jesus Christus’ Opfertod (daß sein Vater dies zuließ) die Vergebung fürs sündige Menschengeschlecht, der Glaube an ihn ist das Mittel, frei zu werden, frei durch den Dienst am Nächsten, quasi als Lehre. Der Mensch ist gerechtfertigt in seinem Dasein durch den Opfertod Christi , das ist die Lösung von der Erbsündenlehre des Mittelalters. Allerdings ist es keine Lösung für die Befreiung des Menschen vom Sündenfall, denn Luther löst die Lehre Jesus’ nicht aus den Klauen Pauli.
Luthers Theologie ist nicht natürlich, sie entspringt einer Noth, aber sie findet Grund in all dem, wogegen er angeht. Aber ist das entscheidend? Mußte da ein Kopf erstehen, der alles in allem war? Kaum. Luther war der Anstoßer, und Luther leistete Großartiges. Durch ihn, durch die nach ihm freigesetzten Kräfte konnte der Schwerpunkt der Welt aus der Natur in Gott verlegt werden, war eine Spur für die Wiederaufnahme des Pantheismus gelegt. Das alles einnehmende Welt- und Gesellschaftsdogma der mittelalterlichen Kirche wurde aufgesprengt. Zutage traten die Kräfte, die bislang im Verborgenenen wirkten. Sie konnten sich entfalten, hatten keine sperrigen Gedanken mehr zu formulieren, konnten den Dünenschutt der dogmatischen Terminologie beiseite räumen und sich auf das konzentrieren, was in ihrem Interesse oder dem ihrer Auftraggeber lag: Erkenntnissuche. Gottessuche war Glaubenssache, Welterkenntnis Pragmatik.
Was die Welt selbst angeht, so wird der Schwerpunkt in moralische Kräfte, nicht mehr in den noch halb kosmologisch von Naturdynamik durchkreisten Seelengrund, sondern in den Personenkern verlegt: auf das richtige Handeln kömmt es an; die sittliche Vernunft ist autonom. Wenn der Schwerpunkt des Alls in einen Gott jenseits der sinnlichen Welt verschoben wird, dann muß sich diese Schwerpunktverschiebung zuungunsten des diesseitigen kosmischen Geschehens auswirken, also tritt das Organ der Welterkenntnis zurück hinter das Organ des Glaubens. Und damit wird ein Großteil Freiheit gewonnen. - In Luther artikulierte sich ein typischer Charakter, der für einen Großteil der Deutschen, v.a. in den Landesteilen des protestantischen Nordostens und Südwestens, für die kommenden Jahrhunderte vorbildhaft wurde. Es sind dies die Landesteile, die die meisten noch heute bedeutsamen Dichter, Denker und Künstler hervorbrachten beziehungsweise eine geistige Heimat ermöglichten.
1521 gerät Luther in das zerreißende Spiel der Politik (tragoedia Lutherana). Der Kaiser ist zwar überwiegend positiv eingestellt („etlicher maß auch gefallen gehabt“) und will Luther der Kirche erhalten, da er Mitstreiter für eine eigene Reformierung der Kirche benötigt. Problematisch erscheint dem Kaiser Luthers Trotz, Luther will nicht widerrufen. Die Reichsstände sind gegen die Unterstützung päpstlicher Gewaltmaßnahmen, doch Luther will nur widerrufen, wenn ich durch die von mir angezeigten Schriftstellen überwunden werde. Insofern bleibt Luther derart im Buchstaben gefangen, daß ein Konsens mit der pragmatischen Politik Karls V. unmöglich wird.
Von weltlicher Obrigkeit konstatiert 1523 die Zwei-Reiche-Lehre Augustins. Danach stehen beide Reiche unter Gott: Im ersten Reich gilt das gewaltlose Wort Gottes, im zweiten die Gewalt der Obrigkeit. Keines greift ins andere ein, der Mensch ist in die Welt hineingeboren und muß die Welt als ein Bestimmtes begreifen, bei dem er ein Leben lang bleiben muß. Dennoch lebt er ein Leben der zwei Personen als Christmensch und als Weltperson, die an andere gebunden ist - in beiden Welten existiert eine Gerechtigkeit, die verschieden modifiziert ist, denn beide Welten sind Gottes Schöpfung.

Gottes Reich unter Jesus ChristusWelt
GläubigerWeltperson
Gesetz der Seele (Evangelium)weltliche Gesetze (Hab und Gut)
das reine Sein der SeelenLarven, hinter denen sich Gott verbirgt, denn Gott handelt als der Herr in allen Dingen

Die Anwendung dieser Lehre folgte gegen die aufständischen Bauern auf dem Fuße. Luther schrieb Wider die möderischen Rotten der Bauern 1525. Der Text war eigentlich als Ergänzung zu den 12 Artikeln Lotzers konzipiert, doch im Frühjahr 1525 gab es eine veränderte Situation, denn mitteldeutsche Bauern zogen plündernd durchs Land. Luther bezichtigt sie nach Joh. 8. 44 als sündige Personen ohne Legitimation zur Einforderung eines Rechtszustandes. In den Bauern ist nach Luther der Teufel wirksam, denn sie begehren gegen die Ordnung auf, wollen mit illegitimen Mitteln einem Zweck entsprechen. Deshalb sei in den Bauern der Teufel wirksam und ihre Niederwerfung Gottesdienst. Argumente? Luther zählt drei greuliche Sünden auf (fehlende Untertänigkeit, Raub, Plünderungen, außerdem handelten die Bauern nicht gemäß des Evangeliums, denn dieses beruft nur die freie Gütergemeinschaft, nicht die Gleichheit), also könne das Urteil des Gerichts nur lauten: ungnädige Behandlung!

Luthers Leistungen:

  1. der religiöse Prozeß tritt in die Unsichtbarkeit und damit in die Eigenverantwortung des Gläubigen;
  2. Luther löst den Gläubigen aus dem Gehorsam heischenden Imperium Roms. Der Blick der Deutschen wendet sich Griechenland zu, dort gab es einst auch die den Deutschen bekannte Form der religiösen Freiheit;
  3. Luther macht es möglich, daß verschiedenen Anschauungen Gottes in der Gemeinschaft Raum gegeben werden kann - dieser Raum schafft Freiheit, die von den Deutschen gebraucht und jene umfängliche deutsche Libertät… und
  4. Luther schuf ein Christentum der Loslösung des religiösen Vorgangs von allem egoistischen Interesse, wie dies im Mittelalter nur die Franziskaner in letzter Konsequenz versucht hatten.

Die Antithese zu Luther bildet Erasmus’ Humanismus-Programm, in dem Willensfreiheit und Würde des Menschen die Eckpfeiler bilden. Verstandesklarheit über klare Definition von Begriffen, deren Absetzung zu anderen und die Suche nach den Gründen etwaigen Tuns, die Erasmus von seinem italienischen Lehrer Valla mitbekam, führte zu Hervorhebungen des Willens und der Würde, die als Quintessenzen des Menschseins verstanden werden. Weltergreifung erfolgt über den Verstand, den der Willen lenkt. Erasmus seziert äußere Faktoren religiöser Erfahrungen und stellt sie gegen veräußerlichte Begriffe der Kirchenlehre, das nennt man Rationalismus. Dem so aus symbolischer Bilder- und Lebenswelt befreiten Menschen bleibt ein klarer Verstand, dem die Willensfreiheit vorgestellt wird.
Aber wie armselig nimmt sich das Forschen dieser Leute nach dem besten Staat, den besten Lebensformen, dem Begreifen des Menschen in seiner Stellung zur Gott und der Welt aus, wenn wir es mit dem Suchtsuchen aus einer Noth bei Luther vergleichen. Da disputieren einige vetriebene Italiener im fernen Polen über Voraussetzungen der Tradition, von der sie doch lassen wollen, es in akademischer Verblendung aber nicht können. Da reden sie in ihrem livrierten chic über die Bestimmung des Menschen und haben doch das wichtigste vergessen, das religiöse Gefühl, die Unbestimmtheit der Selbstwahrnehmung Gottes, aber dennoch Seine Gewißheit. Sozianer, Skotisten, all dieser Brack auf dem Grabe der mittelalterlichen Kirche, sie streiten und defilieren den Geist. Verlorene Liebesmüh.
Wenn die Suche den Boden verläßt, Volkheit vergißt oder vergessen muß, dann stirbt sie. Weder Erasmus noch die Sozianer o.a. vergleichbare humanistische Strömungen hatten das, was Luther auszeichnete, einen unmittelbaren Bezug zu Volk und Herrscher, zur Selbstbestandheit Volk, das Luther selbst war. Sie waren nur wurzellose akademische Akrobaten und sind zurecht heute vergessen. Erasmus zeichnete immerhin noch Systematik aus, auch ein heftiger Streit mit Luther - worum wohl? Willensfreiheit! - dürfte seinem Nachruhm und heutigen Bedeutung gedient haben. Aber Gott läßt sich kaum aus der Vernunft konstruieren. Und wenn mit Gott der Mensch gemeint sein sollte, dann liegt der Verdacht der Heuchelei nicht fern, vielleicht sogar der der erneuerten Ur-Sünde.

Jakob Böhme (1575-1624) war zeitlebens Schuster in Niederschlesien. Er galt im Ausland mehr. Sie nannten ihn den theosophus teutonica. Im Kern seiner Lehre thronen zwei Begriffe: Anschauung und Gefühl. Er legte die Intellektualwelt ins Gemüt. Er war und ist alles. Selbstbewußtheit.
Das Selbstbewußtsein weiß um das Angeschaute. Es ist es selbst in allem, Gutem und Bösem. Bis Böhme war es den Deutschen ein Jenseitiges, mit Böhme wird es anschaulich.
Qual ist die selbstbewußt gefühlte Negativität. Ziel aller Arbeit ist das Leben selbst, der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Auf diesen Punkt fixiert, geht Böhme an die Betrachtung der Dinge, „sperrt seinen Geist in eine alte knorrige Eiche“, wie Hegel das nennt, und soll deshalb nicht zu einer freien Darstellung der Dinge gelangen.
Wie auch immer: Böhme entwickelte die Lehre vom Offenbarwerden des dunklen Urgrundes durch Qual quillt das Neue, die Änderung dieses Negativen. Das Ich will den Zustand verändern und drängt ins Weite. Es sucht das Lebendige, um die Negativität zu überwinden. Böhme nennt es quellen, woraus Böhme Qualitäten - er schreibt Quallitäten! - ableitet. Diese sollen hin zum Lichtreich führen. Der Weg ist ewig, immer wieder neu zu suchen und zu gestalten. Erkenntnis ist mühselig, qualvoll. Dialektik ist nicht zu harmonisieren oder zu überwinden, sondern auszuhalten/zu ertragen (!), denn in Ja (göttlich) und Nein (teuflisch) bestehen alle Dinge , seien sie göttlich oder teuflischoder irdisch . Da ist der Teufel, Luzifer, eigentlich der Erstgeborene Gottes, aber abgefallen, und so trat Jesus an Luzifers Stelle, um das Wort zu erfüllen. Das Ichts aber blieb, diese Verneinung des Verneinenden , dieses Dasein im Sein. Das Ichts blieb. Und der Mensch findet in Luzifers Nein immer auch sich selbst, wie Luzifer selbst Teil Gottes ist…
Das ist im eigentlichen Sinne der Höhepunkt jeder erkenntnistheoretisch und zugleich ethisch orientierten Philosophie, den Menschen hinsichtlich seiner Verhaftetheit im Ganzen zu befragen, ihm an die Seite das zu stellen, was ihn erkennen macht, wer und was er ist und gleichzeitig, quasi in weihevoller Umnetzung, ihn wegen des Grundes seiner Erschaffung zu beamten: Für Böhme hat der Mensch zeitlebens zu ringen, darf seinen Sinn nicht auf Amüsement richten, muß suchen, nach- und sich besinnen. Dabei ist der Königsweg nicht der der Vernunft, denn die begrenze die Erkenntnisfähigkeit und der Mensch könne mit ihr nur den äußeren Gott erreichen. Es ist der Hunger aus dem Tiefsten, aus der Seele, der den Menschen forschen läßt, wobei der Forschende sich in Demut den Händen Gottes übergeben kann. - Eine größere Freiheit ist für einen gläubigen Menschen nicht möglich, Vertrauen und Sinnsuche in einer Art Rückkopplung, Einergebigkeit.
Genauer: Der Mensch ist böse, der Mensch ist gut. Das Böse ursachet das Gute als den Willen, damit er wieder nach seinem Urstand, das ist Gott, ringet und das Gute begehre. Das Böse hat so eine Funktion. Es treibt an, ist nothwendig. Und weil die Dinge zu erkunden und auszuhalten seien, erschrickt Böhme vor der sich auftuenden Tiefe des Leidens, der er durch geistige Schau Herr zu werden glaubt. Wesensschau! Da sieht Böhme eine Verbindung zwischen der Tiefe in der Natur und der Tiefe, an der der Mensch teilhat. Denn die Natur legt in ihren Phänomenen Zeugnis ab, die der Mensch anhand der Signaturen dechiffrieren kann. Das hat Gott gehaucht! Und das Wort ist der Hauch, mit dem Er mit uns redet!
Böhmes Leistung liegt in der Lösung des Sündenproblems für die Pantheisten. Indem er das Böse als Wesensbestandteil Gottes definiert, faßt er die Welt dialektisch. Die Rückbindung an die Aufgaben des Menschen läßt das Böse nicht als mensch- oder gottfremde Subsistenz in der Welt, sondern nimmt es als Herausforderung an, indem es dieses Böse als Prinzip neben dem Guten in Gott und Mensch setzt. Der Mensch steht in der Welt; sein Kampf ist Weltentwicklung. Menschen sind aber keine mikrierten Götter; sie sind Selbstheit, jeweils nach einem Bilde geschaffen und Gott immer in sich tragend, aber ohne Abbild zu sein. Jeder Mensch ist einzig, hat seinen Weg zu Gott zu finden, der in ihm darauf wartet, entdeckt zu werden. (Hier schwingt auch die Fata des sich verbergenden Gottes mit!) Menschen haben Freiheit, die sie in einem Wirkverband verwirklichen; Gott bleibt bei sich. Gott ist das erste Subjekt, das sich selbst untertan ist, der Mensch ist Gott und seinen Lieben untertan. Die aber bestimmt er sich selbst.

Teilzusammenfassung: Prägend für ein Volk sind seine Adepten. Sie müssen einen Gedanken tragen, der für sich genommen, eher dem Ganzen schadet denn nützet. Aber es ist die Spannweite des geistigen Fluges, der durchgeführten Weltwahrnehmung, die dann den Samen streut und gelegentlich aufgeht. Paracelsus, Luther und Böhme prägten jeder für sich einen Gedanken aus, alle aber blieben lauter und stringent.

Friedrich Volk

um 1820
Schriftsteller
- schrieb über tiroler ekstatische Jungfrauen und deutete, wie alle Romantiker, vom inneren Wesen auf die äußeren Erscheinungen

besiegtes Volk

- seine Tugend liegt in der Geduld, nicht in der Resignation (Spengler)

Völker

- sind nicht dazu berufen, absolutes Recht beziehungsweise Unrecht im Verhältnis zueinander zu finden (Scheler)

 
volk.txt (1147 views) · Zuletzt geändert: 2017/03/17 21:08 von aerolith
 
Recent changes RSS feed Creative Commons License Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki



Herzlich willkommen! Salve!

Die Benutzung ist kostenlos. Finanzielle Unterstützung für das wiki philosophica bitte per paypal an robert@vonwolkenstein.de schicken.

Viel Erfolg beim Suchen und viel Spaß!