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WAHRHEIT

- Wahrheit und Wissen sind keine speziellen Themen der Philosophie der Mathematik, sondern ganz zentrale, altehrwürdige Themen der Philosophie
- steht im Gegensatz zur Wut; ein Lebensfresser → keiner stirbt daran
- dienend
- was der Andersheit entbehrt – veritas est inalterabilitas (Cusanus)
- in den Wissenschaften zu suchen (Descartes)
- ist die Meinung, der bestimmt ist, daß sich ihr alle Forschenden anschließen (Dewey)
- nicht nachprüfbar, aber nachvollziehbar
- liegt im Bestreben des Menschen, ist seine Natur (Goethe)
- oft subjektive Eitelkeit, dem unbefangenen Menschen läßt sie das Herz höherschlagen
- ist das Ganze, es ist keine Deduktion möglich, denn das wäre Gewalt
- verschieden, denn sie liegt in der reinen Form der Anschauung (Hegel)
- das aus dem Wissen Entlassene - Musenauffassung
- Erscheinen von Gegenständen als sie selbst - Philosphie und Kunsttheorie treffen sich → Alle Wahrheit ist relativ auf das Sein des Daseins. → Wahrheit gibt es nur, sofern und solange Dasein ist.
- inwieweit liegt in der Wahrheit ein Bezug zum Seienden?
- Schlüssel, Geschichte zu hören
- eröffnet Sein als Geschichte (Heidegger)
- eine Art des Guten, keine eigene Kategorie
- was uns auf dem Wege des Denkens vorwärts bringt (James)
- dem Lichte entgegengesetzt (Joktan)
- die Ideen der reinen Vernunft - Freiheit, Gott, Unsterblichkeit → die jedoch nicht in der Realität bewiesen sind
- wesentliche und erste Bedingung der Gelehrsamkeit überhaupt (Kant)
- eine Lebensangelegenheit (Klemens)
- befriedende Ordnungsform → es gibt keine absolute Wahrheit, denn sie fußt auf der Wachstumsfunktion des Ganzen
- Auf der Suche nach einer unumstößlichen Gewißheit ist der erkenntnistheoretische Idealismus auf das Ich, d.h. also auf die Erlebnisform des Bewußtseins selbst gekommen. Dieses Erlebnis aber in seiner unanzweifelbaren Gewißheit hat er, als sei es die einzige Gewißheit des Erlebens, zur Grundlage der Weltbetrachtung gemacht. Er meinte, die Welt aus einem Grundelement zu erfassen, und meinte, daß die Welt aus einem einzigen Prinzip zu begreifen sei, das aber den Grad der unmittelbaren Gewißheit besitzen müsse. - Das Selbsterlebnis des Bewußtseins beruht auf dem Gewahrwerden des Verhältnisses seiner Inhalte zum eigenen Ich. (Kolbenheyer)
- die gemeinste Weise, sich ihrer zu entledigen ist das Schweigen (Lagarde)
- ist nur für Gott allein, dem Menschen bleibt das Streben danach (Lessing)
- Ausgangspunkt des philosophischen Bemühens
- Gedichtetes
- Sinn des Seins → der Wille zur Wahrheit wird als Problem bewußt
- Maß für den Wert der Wahrheit: Nicht die Mühsal, um die Wahrheit zu erringen, entscheidet über ihren Wert.
- allgemeine Erkenntnis, die nicht bewiesen zu werden braucht (Nietzsche)
- das Reich der Wahrheit will ewig sein (Parmenides)
- gerade das, woran der Konsens scheitert: “The essence of truth lies in its resistance to being ignored.” (Peirce)
- hat nur als plausible Geschichte Geltung (Rorty)
- ein für allemal gegebenes Phänomen - Natur
- Gesetz durch das Denken (Sokrates)
- reicht dem Dichter jenen Schleier, auf daß er ihre heilige Nacktheit verhülle, die das Auge der Seele nimmer zu schauen vermag (Wilamowitz)

Kriterium für Wahrheit

- durchgängige Ordnung (Kant)

künstlerische Wahrheit

- die im Kunstwerk enthaltene, objektivierte Potenz eines ideell-emotionalen künstlerischen Gehalts, Menschen im gesellschaftlichen Leben richtig zu orientieren, zu einem gesellschaftlch progressive Handeln zu bewegen, sie im Sinne kommunistischer Ideale zu beeinflussen, ihr Wissen von der Welt in der sinnlichen Fülle ihrer konkreten Erscheinungen zu bereichern, Emotionen zu kultivieren, die ihnen helfen, richtig die Bedeutung von Lebenserscheinungen für den Menschen einer konkreten Gesellschaft zu werten (John)

literarische Wahrheit

- ist nicht auf einzelne Aussagen und Sachverhalte eingeschränkt, sondern auf ein gedankliches Gesamtbild zu beziehen, das von anschaulichen Elementen durchsetzt und ergänzt ist, die als Vorstellungen in einem erweiterten Sinne bezeichnet werden können

mathematische Wahrheit

- unabdingbare Voraussetzung des weiteren Vorgehens

objektive Wahrheit

- möglich, auch für Materialisten bzw. Marxisten, insofern Vorstellungen als Abbilder bzw. Bewußtsein begriffen werden, Inhalte vom Objekt bestimmt werden und vom widerspiegelnden Subjekt unabhängig sind, wobei im Erkenntnisprozeß eine ausschließliche Determination des Inhalts der Abbildung durch das Objekt und eine völlige Subjektunabhängigkeit nicht erreicht wird → Dialektik von relativer und absoluter Wahrheit

philosophische Wahrheit

- in der historischen Kontextualität zu finden (Rombach)

Probierstein der Wahrheit

- die Mehrheit der Stimmen in der größten Versammlung sachverständiger Männer (Möser)

Wahrheiten

- hängen manchmal in der Luft;
- begründen das Schließen, logisches Denken → es gibt zwei Hauptwahrheiten

  1. principium contradictionis, Satz des Widerspruches, vermöge dessen wir urteilen, daß dasjenige, welches etwas Widersprechendes in sich faßt, falsch, hingegenaber wahr sei, welches dem Falschen gerade zuwider läuft oder entgegengesetzt ist
  2. principium rationis sufficientis, Satz des zureichenden Grundes, wonach kein Satz wahr oder falsch sein kann, nicht überhaupt sein kann ohne zureichenden Grund (Leibniz)

ewige Wahrheiten

- nach Heidegger eine phantastische Behauptung, die zu den Resten von christlicher Theologie gehört → Heidegger will die Philosophie von ihren platonischen Resten befreien (Allen)
- die Schlüsse korrekter wissenschaftlicher Beweise
- bedürfen eines unvergänglichen und ewigen Seienden, um einen wissenschaftlichen Satz wahr zu machen (Aristoteles)
- Gottes Denken: Der Inhalt der ewigen Wahrheiten ist durch die engen Gesetze seines Denkens sehr beschränkt und unvollkommen. → Gegenstände der göttlichen Weisheit, Regeln des Denkens (Leibniz)

 
wahrheit.txt (822 views) · Zuletzt geändert: 2015/03/06 16:06 von aerolith
 
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