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ZIVILISATION

- ist erkennbar an der verlarvten Bevölkerung (Diesel)
- bringt das Antizivilisatorische hervor und verstärkt es (Freud) → in Zivilisation angelegt
- ist die Vermenschlichung der Völker in ihren äußeren Einrichtungen und Gebräuchen und der darauf Bezug habenden inneren Gesinnung (Humboldt)
- weltumfassender Durchdringungstrieb; alle Verbreiterung wird aber von Verflachung begleitet
- Ist die Verflachung so weit gediehen, daß von dem kulturellen Inhalte der Zivilisation nur noch die hohle Form übrig bleibt, dann droht greisenhaften Völkern der Zerfall, junge retten sich durch Neuerwachen schöpferischer Triebe. (Edgar Jung)
- Epoche, der jede schöpferische Potenz abhanden kam (Mallarme)
- das sind Recht, Ehre, Menschenwürde, das ist Wissen, das ist Können; das ist die christliche Moral, die Freiheit der Gesinnung und eine Gesellschaft, geordnet, das Menschen in ihr leben können (Mann)
- Hülle des Menschen
- damit kommt die Verzärtelung und die Empfindlichkeit (Nietzsche)
- unvereinbar mit Herrschaftsbejahung → Kulturmenschen sind dem Zivilisten widerlich (Schubert)
- in späteren Zivilisationen ist der überzeugendste Schein einer Idee nur die Maske für rein zoologische Machtfragen (Spengler)
- ein Vorgang, der in einer Vermehrung dinglicher Lebensgüter besteht und wahrgenommen wird (Winnig)

amerikanische Zivilisation

Erzeugnis zweier Elemente:

  1. Geist der Religion (die Bobachtung der göttlichen Gesetze weist den Menschen den Weg zur Freiheit)
  2. Geist der Freiheit (Tocqueville)

reine Zivilisation

- stufenweiser Abbau anonym gewordener, erstorbener Formen (Spengler)

römische Zivilisation

- ist über die hellenische Kultur im wesentlichen nicht hinausgekommen: der reine Rechtsgedanke des römischen Rechts zielte auf Nutzen, nicht auf höhere Gerechtigkeit (Edgar Jung)

 
zivilisation.txt (778 views) · Zuletzt geändert: 2017/09/03 12:16 von aerolith
 
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