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zukunft

ZUKUNFT

kann als

  • gemußte, mit naturgesetzlicher NOTWENDIGKEIT heraufziehende oder
  • gewollte, aus freiem Entschluß oder auch
  • gesollte, ethisch geforderte, verstanden werden;

- ihre GESCHICHTE ist synthetische NATUR und das mendelisierte Land (BENN)
- verliert mit der Gegenwartsstabilisierung in FORM dauernder Institutionen tendenziell ihre Ungewißheit, denn deren Offenheit wird durch die Erwartungs- und Zukunftsorientierung von Institutionen gewissermaßen aufgefangen (Gimmler)
- keine EIGENSCHAFTEN der wirklichen ZEIT (KLAGES)
- Die längste und größte Zukunft würde sich sicherlich dasjenige VOLK verschaffen, dessen Staatsdenken es gelang, am tiefsten zurückzukehren in die Urverwurzelung seines Staatsideals und es gleichwohl und gleichzeitig auf eine natürliche und selbstverständliche Weise zu vereinen mit den Anforderungen der Gegenwart und das durch das allgemeine Kulturtempo vollständig veränderte Verhältnis von Oben und Unten, das jetzt nicht mehr patriarchalisch war, sondern streng individualistisch, dem Nationalcharakter am glücklichsten anzupassen. (Moeller van den Bruck)
- Von seinen zukünftigen Möglichkeiten her bestimmt sich dem Menschen sein gegenwärtiges SEIN. Holt er sich nun als Existierender in die Antwort hinein, so besagt das, daß er sich in seiner Erstreckung in die Zukunft hinein holt. (Weischedel)

zukunft.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:27 (Externe Bearbeitung)