====== GLEICHSCHALTUNG ====== ===== Prinzip ===== - statt demokratischer Meinungsvielfalt wird alles unter den einen [[Wille|Willen]] gestellt → Unterordnungsprinzip, d.i. die politische Konzentration auf die „[[Bewegung]]“\\ - soll das seit Wilhelm II. kräftig wirkende Gesetz der Abweichung zugunsten einer auf zentrierte Kraftentfaltung wirkenden Reiches ersetzen, denn die objektive Gewalt und geistige Autorität des Reiches ist von solcher Wucht, daß es jeden, der nur die Abweichung und nichts anderes will, bannt udn zwingt, an ihm zu zerschellen ([[Steding]]) ===== Gleichschaltungsgesetze ===== * 31.3.33 Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem [[Reich]] - das März-Reichstagswahlergebnis wurde den Ländern übergestülpt, so daß keine Landesparlamente mehr [[notwendig]] waren und abgeschafft wurden * 14.7.33 Parteienverbotsgesetz - alle Parteien außer der [[NSDAP]] werden verboten * 22.9.33 Reichskulturkammergesetz - die kulturellen Gleichschaltungsgesetze → diente der Ausschaltung „entarteter“ [[Kunst]] * 1.12.33 Gesetz über Einheit von [[Partei]] und Staat: - aus der Parteipolitik wurde [[Staat]]spolitik, da die NSDAP als Trägerin des deutschen Staatsgedankens betrachtet wurde siehe auch [[Machtfestigung]] ===== 2.8.34 ===== - [[Hitler]] und [[Göring]] übernehmen ohne Widerstand die höchsten Ämter, d.i. der Abschluß der Gleichschaltungspolitik