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hrozny

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Inhaltsverzeichnis

HROZNY

Bedrich Hrozny

auch Friedrich Hrozny
um 1916
- ein in Polen geborener Tscheche, der sich selbst als DEUTSCHEr fühlte
- kündigte in einem Heimaturlaub während des Krieges in einem Vortrag vor der Vorderasiatischen Gesellschaft in Berlin die Lösung des hethitischen Sprachenproblems an

Methode

- Vergleich von Wörtern, die man ihn verschiedenen Zusammenhängen möglicherweise einer festen BEDEUTUNG zuordnen könnte
- dabei fällt auf, daß bestimmte Wörter in bestimmten Zusammenhängen auf ganz eigentümliche Weise ihre FORMen verändern
- bei der hethitischen SPRACHE war es das PARTIZIP, das eine ganz charakteristische Form hatte, die ihm bekannt vorkam

genauer

- nach Umschrift der Keilschriftzeichen in Lautschrift, wobei jedes Keilschriftzeichen – Silbe - durch einen Gedankenstrich abgetrennt wird, entstand folgender Satz:

  • nu NINDA an e iz za at te ni wa a dar ma e ku ut te ni

→ NINDA ist aus dem Sumerischen bekannt, das Wort für Brot
- Hrozny vermutete nun ein Verb für Brot, essen, dazu etwas fürs Brot, trinken, Wasser
- die KEILSCHRIFT ist eine Silbenschrift - Verbindung eines Konsonanten mit einem Vokal -, also wird aus ezzan, e iz za at te ni … zu deutsch Jetzt wirst du Brot essen und dann Wasser trinken.
- Muster der Ilefich-Sprache: ich bin dummilefich bilefin dulefumm

hrozny.1245620449.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/07/28 13:45 (Externe Bearbeitung)