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STAATSFORM

- ihr WANDEL ist die GESCHICHTE des Abfalls von der einen richtigen Staatsform, die es nunmehr wiederherzustellen gilt
- entstehen daraus, daß der Träger der SOUVERÄNITÄT entweder eine einzige PERSON oder eine Versammlung aller oder weniger ist
- welcher untergeordneten oder ausführenden Organe sich der Souverän bedient, spielt keine Rolle

- die beste Staatsform ist diejenige, die den natürlichen Berechtigungen des Individuums und der FAMILIE entgegenkommt, diese zur Geltung bringt (ARISTOTELES)
- muß ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt (BÜCHNER) → diese Forderung projiziert eine ethische ANTINOMIE des anthropologischen Grundsatzes ins Politische (Werner)
- Die natürliche Grundlage jeder Staatsform, in der ein VOLK für bestimmte Zeit eine Ruhelage findet, also die biologische Lebensmöglichkeit eines Volkes, beruht darauf, ob und wie weit der Volkskörper seiner Entwicklungsbreite und -höhe nach imstande ist, eine weltpolitische Unabhängigkeit aus eigenen Kräften zu behaupten. (KOLBENHEYER)

reguläre Staatsformen

- bei denen die souveräne Staatsgewalt ungeteilt und unzerrissen von einem Willen für alle Teile und Geschäfte des Staates ausgeübt wird
- je nachdem, wer die GEWALT besitzt, nennt man diese Monarchie, Demokratie oder Aristokratie (PUFENDORF)

staatsform.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:23 (Externe Bearbeitung)