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SCHENK

Schenk von Limburg

- die Limburger übten in Stellvertretung des Königs von Böhmen die Erzmundschenk-Funktion für den deutschen KÖNIG aus

mögliche Hintergründe beleuchtet folgende Anekdote

Bekannter wurde RITTER Bruno von Flittard. Seine große TRINKFESTIGKEIT verhalf ihm zu der Stellung eines Mundschenks beim Grafen zu Berg, Heinrich von Limburg. Bruno galt als stärkster und kühnster MANN seiner ZEIT. Selbst verschwenderisch lebend, war er verhaßt wegen seiner Habgier und der Unterdrückung der Armen. Auch für die KIRCHE war er kein Gewinn. Der mutige Mann fand ein ungewöhnliches Ende. KAISER Friedrich II. rüstete im Jahre 1228 zum KREUZZUG nach dem heiligen Land.
Auch Bruno war in seinem Gefolge. Durch seine Trunksucht, für die er schon früher den Namen Saufaus erhielt, fiel er selbst dem Kaiser auf. Eine Mutprobe wurde Bruno zum Verhängnis. Er stieg in den Vesuv, der nicht in Tätigkeit war, und ward nicht mehr gesehen.
Seinem Sohn Bruno, ebenfalls Mundschenk des Grafen zu Berg, und einem zur gleichen Zeit in Flittard lebenden Ritter namens Eberhard werden ähnliche Untugenden wie Bruno I. nachgesagt.

schenk.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:22 (Externe Bearbeitung)