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determinismus

DETERMINISMUS

Wie sollte sich das ICH jemals entschließen können?
- folgt einem unklaren Bedürfnis symbolischen Vorstellens und bezeichnet mit Worten auch die entgegengesetzesten GEFÜHLe, die sich ins Ich teilen (BERGSON)
- LOGISCH, da keine WILLENSFREIHEIT möglich (HOBBES)
- Wenn der Zustand der WELT bei ihrer ERSCHAFFUNG einem unendlich begabten und unedlich fleißigen MATHEMATIKER bis in alle Einzelheiten dargelegt worden wäre, so müßte ein solches WESEN imstande sein, daraus die ganze WELTGESCHICHTE abzuleiten. Für ihn würde es keine Unsicherheit geben und Zukunft sowohl wie Vergangenheit wären seinen Augen allgegenwärtig. (LAPLACE)
- die unbedingte Verneinung des freien Willens → heißt nichts anderes als Gottes Verneinung (LESSING)

assoziationistischer Determinismus

- stellt sich das Ich als VEREINIGUNG psychischer Zustände vor, von denen der stärkste einen überwiegenden Einfluß ausübt und die anderen mit sich fortzieht (Bergson)

Prinzip

Alles Geschehen ist durch kausale Gesetzmäßigkeiten in seinem Verlauf unabänderlich bestimmt. Jedes Ereignis in der VERGANGENHEIT oder ZUKUNFT läßt sich logisch herleiten.

- wurde durch die Quantentheorie widerlegt, die leugnet, daß aus genaue Kenntnis des Zustandes A nicht zwangsläufig zur genauen Voraussage des Zustandes B führt

determinismus.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:08 (Externe Bearbeitung)