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IDEE

- die Einheit der in einer Vielheit von Indidividuen sich vollziehenden Selbstoffenbarung des Geistes; diese Selbstoffenbarung ist nicht kausalitätslos, und man kann deshalb nicht die Ideen als die letzten Ursachen des historischen Geschehens bezeichnen, aber man kann ihren Ursprung aufweisen (Delbrück)
- Wille zur Umformung (Flake)
- ewig und einzig
- daß wir auch den Plural gebrauchen, ist nicht wohlgetan → alles sind nur Manifestationen der Idee
- begriffe sprechen wir aus, und insofern ist die Idee selbst ein Begriff (Goethe)
- Vernunftprodukt → das Wahre, allein das Wahre als ein Entwicklungsprodukt von der Selbstbestimmung über die Selbsterfassung bis zur Negation derselben (siehe Entwicklungslinie des Geistes)
- ist Resultat - Differenz zu Platon -, aber differenziert zur Erscheinung, weil die Natur mit einer Ohnmacht [metaphysische Metapher] behaftet ist, den Begriff in seiner Ausführung festzuhalten
- Gedanke in seiner Totalität
- entwickelt sich durch die innere Spannkraft in sich
- bestimmt sich selbst und erfaßt so auch die eigene Unzulänglichkeit, welche notgedrungen die eigene Negation zur Folge hat
- alle Erkenntnis ist darauf aus, das Innere der Dinge sichtbar zu machen, d.h. gegenständlich zu machen (Hegel)
Die reinste Form mit der leichtesten Hülle. (Humboldt)
- Bestandsaufnahme des menschlichen Denkens
- Durchmusterung des Repertoires unserer Vorstellung (Kant)
- dunkel, ungewiß und ahnungsvoll (Nietzsche)
- reine Form, das Musterbild der Dinge und tätig
- Sinn menschlichen Lebens ist die Suche nach der vollkommenen Idee (Platon)
- Waffe gegen die Affekte (Schiller)

imperiale Idee

- begann in Deutschland mit Otto III. und dessen Vorstellung einer römischen RenovationCaesarentum um 996, das den sächsischen Adel erschauern läßt

österreichische Idee

- Österreich ist nach Auffassung Bismarcks Garant des Deutschtums
- in Großdeutschland verlöre Österreich die Eigenheit;

- [um 1935] der Gedanke eines selbständigen und zu historischer Zukunft berufenen Staates (Papen)

Idee der Totalität

- Im Grunde das Höchste; sobald es uns gelingt, Anschauungen zu generalisieren und die eigene Empfindung gesetzgebend zu machen. (Schiller)

 
idee.txt (848 views) · Zuletzt geändert: 2015/12/26 14:27 von aerolith
 
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