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ADEL

- ursprünglich die Fähigkeit, mit Pferd, Rüstung und Waffen an militärischen Aktionen teilnehmen zu können beziehungsweise von Kirchenleuten oder höheren Adligen zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele rekrutiert worden zu sein, wonach Belohnung wartete, d.h. eine gesellschaftliche Erhöhung, miles → auch Bauernsöhne konnten also adlig genannt sein
- seit dem 12. Jahrhundert, 1152 Reichslandfrieden, schloß sich der Adel als Stand ab, fortan war es Bauern- und Geistlichensöhnen untersagt, in den Ritterstand einzutreten
- ist zu Frieden und Gerechtigkeit ethisch verpflichtet
- Schutz-Trutz wird zur Bestimmung
- in der Neuzeit verlor die militärische Bedeutung der Reiterei gegenüber dem Fußvolk zugleich mit der Bedeutung des Adels;
- zeigt sich im Bewußtsein der irdischen Beschränkung und dem trotzigen unaufhörlichen Tun
- besteht darin, daß der Mensch werden kann, was er geben kann, nicht darin, was er ist und was er hat (Gurdjieff)
- ursprünglich all diejenigen, die sich im Besitz eines Allods befanden: Grundbesitz und Adel waren ursprünglich ein und dasselbe Ding
- das Wort wird zurückgeführt auf Odal, Gut (Helbing)
- nicht die Gemeinschaft der vornehm Geborenen, sondern aller Familien, welche die Familie als Grundlage des nationalen Lebens ansehen und erhalten wollen (Lagarde)

→ siehe auch Adelshierarchie

Adel des Menschen

- liegt in der Treue (Camus)

britischer Adel

  1. König: Oberhaupt der Monarchie
  2. Prinz: nur Kinder und Enkel des Königs
  3. Herzog
  4. Marquis
  5. Graf
  6. Viscount
  7. Baron

griechischer Adel

- Besitzende
- Ärzte, Bauleute und Sänger konnten dazu gehören
- Ansehen erwarb der Adlige durch kriegerische Handlungen im Dienste seiner Vaterstadt → Krieg und Raub waren standesgemäße Lebensformen des Adels im sogenannten Heroenzeitalter bis zum 8./7. Jahrhundert v.Chr.

Idee des Adels

- wird (nach 1918) neu entstehen, wenn sich im Volk eine Schicht herausbildet, die den gesellschaftlichen Ganzheitsgedanken neu entwickelt und vorlebt (Edgar Jung)
- Die Freiheit des Individuums darf nicht mit einem Schaden für die Gemeinschaft erkauft werden. Der Gesamtwille einer Nation, der nicht nur der überindividuelle Wille aller jetzt lebenden Individuen, sondern die unsichtbare Willenseinheit aller Generationen eines Volkes sein muß, ist grundsätzlich dem toten Begriff eines Willens aller im atomistischen und mechanisierten Sinn des Wortes überzuordnen. Diese Aufgabe aber ist nur zu lösen, wenn es Individuen gibt, die das Recht der Nation in dem Sinne verkörpern, daß in ihnen die Vergangenheit und der tiefe Blick in die Zukunft gegenwärtig sind. Dies ist, richtig verstanden, die Idee des Adels und der regierenden Familien. (Adam Müller)

preußischer Adel

- seine Veranlagung ist nicht intellektuell
- seine großen Vorzüge beruhen auf einem unbeirrbaren Sinn für das Ehrenhafte, einen scharfen Blick auf das Praktisch-Nützliche, auf Mut, Ausdauer und Genügsamkeit
- fremd sind dem Durchschnitt Ehrgeiz, Streben nach Verantwortung, Freiheit des Gedankens, Empfindunsgkraft, Anpassungsfähigkeit, doch seine größten Talente haben diese Eigenschaften höchstmöglich besessen (Rathenau)

sächsischer Adel

- Hohnstein (böhmisches Lehen), Stolberg, Mansfeld, Schwarzburg, Stift Quedlinburg, Stift Merseburg

thüringischer Adel

- Reuß, Schwarzburg, von Gleichen, Hochstift Naumburg

 
adel.txt (1074 views) · Zuletzt geändert: 2017/05/28 12:05 von aerolith
 
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