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DEUTSCHE

das Deutsche

frühmittelalterlich Deutsch: 6. Jahrhundert -1050

althochdeutsche Periode (nach Mettke)

  • frühestes Althochdeutsch 6. Jahrhundert - Anfang 8. Jahrhundert
  • frühes Althochdeutsch Anfang 8. Jahrhundert-820/30
  • mittleres Althochdeutsch 830/40-950
  • spätes Althochdeutsch 950-1050
  • altsächsisch 600-1200

hochmittelalterliches Deutsch 1050-1600

mittelhochdeutsche Periode 1050-1350

  • das Frühhochmitteldeutsche 1050-1170/80
  • das höfische Mittelhochdeutsche 1180-1250/60
  • das Spätmittelhochdeutsche 1260-1350

das Mittelniederdeutsche 1200-1600

spätmittelalterliches Deutsch 1350-1650

frühneuzeitliches Deutsch 1500-1650

  • Übergang des Frühneuhochdeutschen zum Neuhochdeutschen 1500-1650
  • das Neuniederdeutsche ab 1600

Beginn des Neuhochdeutschen ab 1650/1700

- ist ausgebildet in Sinnlichem und Leiblichem
- das Treffende für das gemeine Leben
- reicht nicht aus für die Bezeichnung von Gemütsbewegungen
- reicht nicht aus für die abstrakten (abgezogenen) Begriffe der Sittenlehre und Denkkunst in Logik, Ethik und Philosophie (Leibniz)

der Deutsche

- versammelt die ganze Welt in seinem Gefühl, aber will es nicht hergeben (Bahr)
- die Verschiedenheit zu anderen Völkern liegt darin, daß der Deutsche eine bis zu ihrem ersten Ausströmen aus der Naturkraft lebendige Sprache redet, die übrigen germanischen Stämme eine nur auf die Oberfläche sich regende, in der Wurzel aber tote Sprache
- kann seinen Ernst und sein unmittelbartes Eingreifen in das Leben niemals ablegen (Fichte)
- erhebt seine Weichheit den widersprechenden Argumenten gegenüber, seine Einsicht in die Vielzahl möglicher Lebensauffassungen zu einer Philosophie, die man anderswo Relativismus und Skeptik nennen würde, und die doch mehr ist, weil sie eben nicht nur praktischer, sondern zugleich erkenntnistheoretischer Natur ist
- ist so differenziert veranlagt, daß er gerechter und duldsamer als jeder andre in irgend einer Nation wird (Flake)
- ist beständig in Kriege verwickelt oder hat nichts zu tun, als den davon verursachten Schaden zu heilen (Zimmermann)

die Deutschen

- wurden vom Wesen der Eigenartung abgedrängt und waren fortan genötigt, mit dem mediterranen Geiste um seine Eigenart zu ringen → sie fanden ihren eigenen Gott nicht, fanden auch nicht ihr Reich, die Sehnsucht aber blieb unerfüllt im Metaphysischen behaftet
- Ich habe oft einen bitteren Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das deutsche Volk, das so achtbar im einzel­nen und so miserabel im ganzen ist. Eine Vergleichung mit anderen Völkern erregt uns peinliche Gefühle; Wissen­schaft und Kunst ersetzen das stolze Bewußtsein nicht, einem großen, starken und gefürchtetem Volk anzugehö­ren. Ich glaube an die Zukunft des deutschen Volkes, daß deutsche Volk verspricht eine Zukunft und hat eine Zu­kunft. (Goethe)
- Deutscher ist nicht nur, wer deutsch spricht, wer aus Deutschland stammt oder gar, wer dessen Staatsbürgerschaft besitzt. Land und Sprache sind die natürlichen Grundlagen einer Nation, aber ihre geschichtliche Eigentümlichkeit empfängt sie von der Art, wie ihr das Leben von Menschen ihres Blutes im Geiste vorgewertet wird. Leben im Bewußtsein seiner Nation heißt Leben im Bewußtsein ihrer Werte. (Moeller van den Bruck)
- ihr größter Fehler ist es, daß sie den Wert der Zeit nicht zu schätzen wissen (Napoleon)
- haben die Welt aus ihren Paradiesen vertrieben → Ursache des Hasses der Welt auf die Deutschen um 1914
- sind Ahnen, nicht Enkel, eines noch nicht umgrenzbaren Geschlechts
- sind welthistorische Emporkömmlinge (Scheler)

 
deutsche.txt (721 views) · Zuletzt geändert: 2015/12/16 17:22 von aerolith
 
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