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sinnlichkeit

SINNLICHKEIT

- ordnet Empfindungen durch das Schema von RAUM und ZEIT (KANT)
- besitzt Doppelcharakter:

  • Beteiligung bei schöner beziehungsweise sittlicher HANDLUNG
  • formlose Sinnlichkeit → solange der MENSCH von seinem sinnlichen BEGEHREN abhängig ist, kann er den Notstaat nicht entbehren, ABER: in der vollständigen anthropologischen Schätzung wäre ein Verlust der Sinnlichkeit nicht ideal, denn dann ginge alles Individuelle verloren (Lempp)

- wird von FEUERBACH zwar als Grundlage menschlicher ERKENNTNIS beschrieben, aber er begreift sie nicht als praktische menschliche Tätigkeit (MARX)
- nicht der GRUND des Bösen (SCHELLING)
- Der Zögling eines rationalen Zeitalters schätzt Sinnlichkeit gering: zugleich gelten ihm Sinnlichkeit und NATUR als Zielpunkte. (SCHILLER)

sinnlichkeit.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:22 (Externe Bearbeitung)