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weib

WEIB

- bedarf keiner OFFENBARUNG und bringt den MANN zu seiner Existenzgewißheit → im Sohne erscheint die Mutter zum Vater gewandelt (BACHOFEN)
- das Ungeahnte
- stete Mahnung an das WESEN des Mannes, so daß er sich nicht vergessen kann
- im dunklen Ahnen gibt sie das LICHT, die Pforte zum HIMMEL
- Melusine ist unten ein Fisch (BAHR)
- Sie (Oriante) ist ein Weib! Wie alle Frauen will sie, daß der, den sie liebt, der Stärkste sei. (BARRES)
- vertritt FAMILIE im Zusammenhalt von Dämonischem und Natürlichem → weibliche BEWEGUNG, da auch DIONYSOS beides verkörpert
- das WEIBLICH Gebärende, das Natürliche ist das SYMBOL der Verehrung des Unbewußten, des Irrationalen (BAEUMLER)
- Geschöpf der GÖTTER, nicht zum Segen der Menschen (HESIOD)
- Das Weib (Weib zu sein, ist eigentlich KRANKHEIT) steht schon inniger, wie der Mann, in Verbindung mit der Natur, ist deswegen auch mehreren Krankheiten ausgesetzt und eilt auch bälder, als der Mann, dem gänglichen Verein mit der NATUR, dem Tode, zu. (Kerner)
- nur ein Weib kann recht glücklich und unglücklich sein, nur Frauen allein, die mitten im Schoß der menschlichen GESELLSCHAFT Naturmenschen geblieben sind, haben den kindlichen SINN, mit dem man die Gunst und Gabe der Götter annehmen muß (SCHLEGEL)
- sieht dann am besten aus, wenn es nach einem Sturm der GEWALT wieder zur Ruhe gekommen ist (Stewart)

weib.txt · Zuletzt geändert: 2019/07/28 16:26 (Externe Bearbeitung)