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ERKENNTNIS

- Erkenntnisgewinn entweder ontologisch beziehungsweise apriorisch, d.h. von den Begriffen ausgehend oder aposteriorisch, d.h. von der Erfahrung ausgehend;
- zwei Stämme 1. Erfahrung, 2. Vernunft
- Erkenntnis wird abgebaut und neue aufgebaut → immerwährender Zweifel an der Erkenntnis und deshalb: die Hüllen des Erkannten werden abgestreift und ins Wesentliche gebracht → Urteil durch Geist = Erkenntnis
- die Erkenntnis äußerer Dinge muß durch den Geist, nicht durch die Sinne erfolgen: Urteilsfähigkeit
„Die Erkenntnis des Wachses, perceptio, ist nicht ein Sehen, Berühren, Einbilden…, sondern eine Einsicht einzig allein des Verstandes: solius mentis inspectio.“ (Descartes)
- man erkennt nur, was man herstellt (Freyer)
- triadische Entwicklung: Thesis, Antithesis, Synthesis (Hegel)
- muß ihren Grund in den Sinnen haben, in den Erfahrungen, eigenen oder fremden (Kant)
- Wissen um Geheimnisse (Klages)
- eine geistige Fähigkeit, die der Mensch mit Gott gemeinsam hat (Klemens)
- setzt sich aus zwei verschiedenen Akten zusammen:

  1. das betrachtete Objekt;
  2. der beim Betrachten des Objekts entstehende Erkenntnisgenuß (Lewis)

- erfolgt im Dienste der Wertsetzung (Nietzsche)
- fängt mit Erfahrung an, nicht alle Erkenntnis entspringt jedoch aus der Erfahrung
der apriorische Kern des Menschen ermöglicht sie, doch ist sie:

  • nicht sinnlich
  • nicht empirisch
  • nicht induktiv
  • nicht aposteriori

- die letzte Erkenntnis muß sich auf die Idee als eigentlichem Ziel der Erkenntnis richten (Plato)
- Einverleibung des Fremden
- Abwehr des Fremden vom erwachten Seelentum (Spengler)

Hebel der Erkenntnis

- nicht die Diskursivität der begrifflichen Rede, sondern die Anschaulichkeit der poetisch-bildhaften Parabel (Lessing)

historische Erkenntnis

- keine bloße Reproduktion, sondern eine geistige Aktivität, die aus ihrem Stoff etwas macht, was er an sich noch nicht ist (Simmel)

intuitive Erkenntnis

- wird nach Schelling in der Kunst verwirklicht → durch Auserwählte (Lukacs)

Erkenntnisarten

Real-Erkenntnis

  • die der eigenen Existenz ist intuitiv
  • die Gottes ist demonstrativ → ein rationales Verfahren, das die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zweier Ideen untersucht
  • die den Sinnen sich darbietende Erkenntnis ist sensitiv → Sinneswahrnehmungen beruhen auf äußeren Ursachen
  • Hauptproblem der Empiriker, da manche Ursachen nicht aus dem Erfahrungsbereich stammen (Locke)

Ideal-Erkenntnis

- bedarf keiner Kommunikationsmittel, sondern fällt ein

geschöpfliche Abenderkenntnis

intellectus ectypus, die von Eckhart, Thomas von Aquin und Augustinus genannt wird

mystische Morgenerkenntnis

intellectus archetypus, wie sie von Eckart, Augustin und Thomas von Aquin beschrieben wird

Baum der Erkenntnis

- es gab deren drei
- die Früchte/der Genuß derer vom ersten und zweiten Baum im Zentrum des Paradieses brachte/n Menschen hervor, wer vom dritten Baume aß, der wurde zum Tier

transzendentale Erkenntnisse

- die sich nicht sowohl mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnisart von Gegenständen, sofern diese apriori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt (Kant)

 
erkenntnis.txt (1176 views) · Zuletzt geändert: 2017/06/03 14:41 von aerolith
 
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